Paleo Süßkartoffel-Curry mit Sesam-Huhn

In dieses Paleo Süßkartoffel-Curry mit Sesam-Huhn kommen ausschließlich frische und gesunde Zutaten!

In dieses Paleo Süßkartoffel-Curry mit Sesam-Huhn kommen ausschließlich frische und gesunde Zutaten! Durch die langsame Zubereitung im Wok, bleiben viele wichtige Nährstoffe im Gemüse enthalten. Den erfrischenden, scharfen Kick erhält das Gericht durch die Zugabe von frischem Ingwer und Knoblauch sowie durch die Verwendung einer authentischen thailändischen Curry-Paste.

Wer streng Low Carb lebt, macht besser einen Bogen um dieses Gericht, das Süßkartoffel durchaus einige Kohlenhydrate beinhalten, aber wenn Du Dich nach dem Paleo-Prinzip ernährst, ist dieses Paleo Süßkartoffel-Curry mit Sesam-Huhn perfekt für Dich! 🙂

FYI: Wenn Ihr das Huhn weglasst oder zB durch Tofu ersetzt, ist das Gericht vegan!

Servieren und ohne schlechtes Gewissen genießen!

Pulled Chicken Burger mit Avocado und Halloumi

Ich liebe meinen Low Carb Pulled Chicken Burger mit Avocado und Halloumi im Sommer! Er ist nicht zu schwer und hält auf Grund der vielen Proteine trotzdem lange satt.

Ich liebe meinen Low Carb Pulled Chicken Burger mit Avocado und Halloumi im Sommer! Er ist nicht zu schwer und hält auf Grund der vielen Proteine trotzdem lange satt.

Ich bereite mir die einzelnen Zutaten für den Low Carb Pulled Chicken Burger mit Avocado und Halloumi oft Abends zuhause vor und nehme sie dann mit ins Büro. So habe ich schnell einen gesunden Lunch. Lediglich das Huhn erwärme ich und brate den Halloumi frisch an und setze dann einfach alles zusammen 🙂

Als Sauce habe ich in diesem Fall Humus genommen weil ich einen fertigen im Kühlschrank hatte, es eignen sich aber auch alle anderen Saucen – je nach Lust und Laune!

Statt Halloumi könnt Ihr natürlich auch Feta-Käse nehmen. Gut schmecken auch rote Zwiebel dazu, darauf verzichte ich aber lieber wenn ich danach noch Termine habe 😉

 

Servieren und den Low Carb Pulled Chicken Burger mit Avocado und Halloumi ohne schlechtes Gewissen genießen!

Protein Berry Shake mit Vanille

Seid Ihr auch immer auf der Suche nach schnellen und einfachen Mahlzeiten für Zwischendurch? Dann ist mein Low Carb Protein Berry Shake mit Vanille genau das Richtige für Euch

Seid Ihr auch immer auf der Suche nach schnellen und einfachen Mahlzeiten für Zwischendurch? Dann ist mein Low Carb Protein Berry Shake mit Vanille genau das Richtige für Euch 🙂

Er eignet sich perfekt als schnelles Frühstück, das lange satt hält und auch vor oder nach dem Sport um die Muskeln mit der gewissen Portion Eiweiß zu versorgen. Auf Grund meines hochwertigen Whey Proteins im Rezept ist dieser Protein Berry Shake mit Vanille eine echte Proteinbombe, die Euch gesundes Eiweiß spendet.

 

Low Carb Protein-Nudeln mit Melanzani und gerösteten Pinienkernen

Endlich Nudeln essen ohne schlechtes Gewissen! Die Protein-Nudeln enthalten pro Portion ganze 33g Protein und halten somit lange und angenehm satt.

Endlich Nudeln essen ohne schlechtes Gewissen! Die Protein-Nudeln enthalten pro Portion ganze 33g Protein und halten somit lange und angenehm satt. Mit meinem Rezept für Protein-Nudeln mit Melanzani und gerösteten Pinienkernen könnt Ihr schlemmen ohne Ende. Gesund und lecker 🙂

 

Protein-Nudeln mit Melanzani und gerösteten Pinienkernen servieren und ohne schlechtes Gewissen genießen!

Low Carb Schokobrownie mit Walnuss und Chili

Der Low Carb Schokobrownie! Eine schokoladige Offenbarung mit erstaunlich wenig Kohlenhydraten! Nur 4,4g verwertbare Kohlenhydrate pro Portion.

Der Low Carb Schokobrownie! Eine schokoladige Offenbarung mit erstaunlich wenig Kohlenhydraten! Nur 4,4g verwertbare Kohlenhydrate pro Portion.

 

Servieren und genießen!

Neujahrsvorsätze zum Abnehmen

Willkommen im neuen Jahr! Für viele gilt ja das Motto: Neues Jahr, neues Glück! Und so stehen Neujahrsvorsätze zum Abnehmen ganz oben auf der Liste!

Neujahrsvorsätze zum Abnehmen

Willkommen im neuen Jahr! Für viele gilt ja das Motto: Neues Jahr, neues Glück! Und so stehen Neujahrsvorsätze zum Abnehmen ganz oben auf der Liste! Der Vorsatz abzunehmen ist übrigens der Beliebteste aller Zeiten. Sollte dieser Wunsch auch auf Deiner Liste ganz oben stehen, findest Du hier ein paar Tipps, wie Du das Ziel langfristig erreichst. Übrigens gelten all diese Tipps auch wenn Du Dein Gewicht halten möchtest, oder einfach ein gesünderes und fitteres Leben führen willst.

 

Gesündere Ernährung

Beim Abnehmen bzw. beim Halten des Gewichtes ist die Ernährung das Allerwichtigste. Die gängige Meinung unter Experten lautet, dass 70% des Erfolges durch die richtige Ernährung kommen und 30% durch sportliche Aktivität. Du siehst also, Ernährung ist das Um und Auf.

 

Low Carb

Wie Du Dir vorstellen kannst, kann ich nur jedem die Umstellung auf eine Low Carb Ernährung ans Herz legen. Ganz oder nur teilweise, das ist Geschmackssache.

“Jeder Mensch ist anders und muss seinen eigenen Weg finden.”

Bei manchen reicht es bereist, nur eine Mahlzeit des Tages Low Carb zu gestalten, andere stellen lieber gleich den ganzen Speiseplan um. Ich kann nur eines sagen: es werden bei beiden Varianten schnell Ergebnisse zu sehen sein. Schon alleine das ausgeschiedene Wasser wird auf der Waage sichtbar werden. Denn jedes Gramm Kohlenhydrate bindet 2,8-4 Gramm Wasser in Deinem Körper.

 

Zucker Einsparen

Das Thema Zucker ist natürlich in unserer heutigen Überflussgesellschaft ein besonders großes. Er versteckt sich quasi überall und ist aus industriell verarbeiteten Lebensmitteln kaum wegzudenken. Ich kann nur empfehlen, im Supermarkt genau hinzuschauen und auch im Kleingedruckten nachzulesen, ob Zucker zugesetzt wurde. Besonders bei gesund anmutenden Produkten (auch von großen Marken) trügt die Erscheinung oft und es befindet sich haufenweise Zucker in den Lebensmitteln.

“Besonders zuhause kann man sich leicht von Zucker fernhalten. Unterwegs muss man sich schon mehr anstrengen.”

Für zuhause kann ich jedem nur natürliche Zuckerersatzstoffe als Alternative zu Zucker ans herz legen. Ich verwende immer Erythrit da dieser keine Kalorien und keine verwertbaren Kohlenhydrate besitzt. Außerdem ist er besonders verträglich und hat bei Blindverkostungen bereits gegen herkömmlichen Zucker gewonnen!

 

Mehr Bewegung

Der Wunsch mehr Bewegung zu treiben ist ebenfalls ausgesprochen beliebt beim Thema Neujahrsvorsätze zum Abnehmen. Gehört Bewegung doch automatisch zu einem fitten und gesunden Lebensstil. Ich kann jeden nur ermutigen, sportliche Aktivitäten in den Alltag einzubauen! Allerdings solltest Du unbedingt darauf achten, dass sich dein Sportplan auch langfristig mit Deinem Leben verträgt. Viele Menschen übertreiben besonders zu Beginn des Jahres mit ihren sportlichen Aktivitäten und überfluten die Fitnessstudios, hören dann aber leider nach kurzer Zeit oft wieder auf. Daher ist es wichtig, eine Routine zu schaffen, an die man sich anhaltend gewöhnt.

“Mir hilft es auch, mit Freunden Sport zu treiben. So hat man einen fixen Termin und mehr Motivation. Ebenso versuche ich, im Alltag die Stufen statt den Aufzug zu nehmen.”

 

Stress Vermindern

Du fragst Dich vielleicht, was Stress vermeiden mit Abnehmen zu tun hat. Ganz einfach: wer Stress vermeidet, kann auch Fettpolster abbauen. Denn bei Stress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet, welches auch “Stresshormon” genannt wird. Durch Cortisol lagert sich vermehrt – vor allem in der Bauchregion – Fett ab. Dieses nennt man “abdominales Fett”. Es hat nicht nur optische Nachteile, sondern erhöht auch das Herzinfarkt- und Alzheimerrisiko. Sehr gefährlich wird es, wenn die Gewichtszunahme zusätzlich psychisch belastet und so zu noch mehr Stress führt. So entsteht ein Teufelskreis, den man mental durchbrechen muss. Eine Möglichkeit dem zu entkommen bilden ausgleichende Maßnahmen wie Meditation, Yoga oder Bewegung an der frischen Luft.

“Ich versuche stets, täglich auch ein wenig Zeit nur für mich alleine zu haben. Ganz ohne Stress und Hektik.”

Neujahrsvorsätze zum Abnehmen sollten also unbedingt beinhalten, Stress zu vermindern!

 

Mehr Trinken

Flüssigkeit ist wichtig um den Körper am Laufen zu halten. 1,5-2 Liter täglich sollten es schon sein. Aber bitte nur Wasser oder ungezuckerten Tee.

“Gezuckerte Softdrinks und Sirups wären kontraproduktiv – siehe Punkt “Zucker einsparen” ;-)”


Fazit

Bereits kleine Änderungen im Alltag können dazu führen, Dich besser und fitter zu fühlen. Versuche klein anzufangen und Du wist sehen: mit ersten Erfolgen steigt die Motivation! Ich wünsche Dir alles Gute beim Umsetzen meiner Neujahrsvorsätze zum Abnehmen und für ein glücklicheres Leben 🙂

Low Carb Mythen, die einfach nicht stimmen – die 6 häufigsten Mythen

Das Thema “Low Carb” erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit. Leider gibt es eine Menge Fehlinformationen und irreführende Low Carb Mythen.

6 häufige Low Carb Mythen, die einfach nicht stimmen

Das Thema „Low Carb“ erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit. Leider gibt es eine Menge Fehlinformationen und irreführende Low Carb Mythen.

Viele Befürworter von Low Carb behaupten, dass es die optimale Ernährung ist und, dass jeder Mensch sich kohlenhydratarm ernähren sollte. Andere dagegen glauben, dass es sich um eine „Modeerscheinung“ handelt und, dass Low Carb, mit seiner oft hohen Fettaufnahme, nicht gesund ist.

Die meisten dieser negativen Ansichten zu Low Carb sind jedoch völlig falsch und können durch wissenschaftliche Studien widerlegt werden.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die 6 häufigsten Mythen über Low-Carb-Diäten und zeigen, warum diese Behauptungen falsch sind.

 

Mythos #1) Low Carb Diäten sind gefährlich, weil sie „ganze Lebensmittelgruppen“ ausschließen

Immer wieder wird uns gesagt, wie wichtig eine „ausgewogene Ernährung“ ist und, dass wir nicht „ganze Lebensmittelgruppen“ ausschließen sollten. Mit anderen Worten, die zugrunde liegende Botschaft dieser Low Carb Mythen ist, dass Low-Carb-Diäten nicht ideal sind, da sie dazu neigen, alle Nahrungsmittel aus Getreide einzuschränken.

Insbesondere die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt uns, dass eine gesunde Ernährung Vollkornprodukte beinhalten sollte.

Doch es gibt ein paar Probleme mit dieser Empfehlung:

  • Die meisten Menschen essen keine echten Vollkornprodukte. Stattdessen essen sie hochverarbeitete Lebensmittel und raffinierte Kohlenhydrate aus Brot, Reis und Nudeln.
  • Wir können alle Nährstoffe, die in echten Vollkornprodukten sind, auch in Obst und Gemüse finden.
  • Was den ersten Punkt betrifft, so sind raffinierte Kohlenhydrate mit einem erhöhten Risiko für fast jede chronische Krankheit verbunden. Studien belegen, dass es einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von raffinierten Kohlenhydraten und Typ-2-Diabetes, Krebs, Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt (1, 2, 3, 4).

Bei einer Low Carb Ernährung (im Vergleich zur einer herkömmlichen Ernährung) ersetzen wir diese raffinierten Kohlenhydrate, die gesundheitsschädlich sind. Alle Nährstoffe, die in Getreideprodukten enthalten sind, kommen oft in weitaus größeren Mengen ebenso in Obst und Gemüse vor.

Fazit: Im Vergleich zur durchschnittlichen westlichen Ernährung enthalten Low-Carb-Diäten viel weniger ungesunde, raffinierte Kohlenhydrate. Darüber hinaus sind alle im Getreide verfügbaren Nährstoffe auch in Obst und Gemüse verfügbar. 

 

Mythos #2) Low Carb Diäten führen zu Vitamin- und Mineralstoffmangel

Die Behauptung, dass eine niedrige Kohlenhydrataufnahme zu einem Nährstoffmangel führt, ergibt sich aus der allgemeinen Vermeidung von Getreide und stärkehaltigen Kohlenhydraten.

Doch wie bereits erwähnt, liefern diese Lebensmittel keine besonderen Nährstoffen, die wir nicht auch aus anderen Nahrungsmitteln beziehen können.

Die Wahrheit ist, dass ein Vitamin- und Mineralstoffmangel bei allen Ernährungsformen entstehen kann, egal ob Low Carb, Vegan, Paleo, fettarm oder jeder anderen Ernährungsweise.

Die Nährstoffdichte hängt vom Gesamtkontext der Ernährung ab und davon, welche Lebensmittel wir essen.

Nimmst Du hauptsächlich nur Bulletproof Kaffee zum Frühstück zu Dir und ernährst Dich tagsüber nur durch fetthaltige Speisen ohne Salat und Gemüse?

Nun ja, das könnte dann problematisch sein.

Umgekehrt ist eine Low-Carb-Diät mit Vollwertkost wie Fleisch, Fisch, Nüsse, Gemüse und Obst sehr nährstoffreich.

Dieser beispielhafte Low Carb Essensplan hat nur 1.647 Kalorien, so dass je nach Geschlecht und Energiebedarf wahrscheinlich noch Platz bleibt.

Diese Mahlzeiten zusammengenommen sind auch unglaublich reich an Vitaminen und Mineralien, wie diese Nährstoffverteilung zeigt:

  • Kohlenhydrate: 42,3 g
  • Protein: 119 g
  • Fett: 111 g
  • gesättigte Fettsäuren: 36 g
  • einfach ungesättigte Fettsäuren: 14 g
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 51 g

Vitamine:

  • Vitamin A: 21607 IU (432% RDA)
  • Vitamin C: 379 mg (631% RDA)
  • Vitamin D: 75 IU (19% RDA)
  • Vitamin E: 9,6 mg (48% RDA)
  • Vitamin K: 916 mcg (1145% RDA)
  • Thiamin: 0,8 mg (54% RDA)
  • Riboflavin: 2,8 mg (165% RDA)
  • Vitamin B6: 2,4 mg (122% RDA)
  • Folsäure: 463 mcg (116% RDA)
  • Vitamin B12: 32,7 mcg (546% RDA)

Mineralien:

  • Kalzium: 717 mg (72% RDA)
  • Eisen: 20,5 mg (114% RDA)
  • Magnesium: 403 mg (101% RDA)
  • Kalium: 2861 mg (82% RDA)
  • Salz: 2092 mg (87% RDA)
  • Zink: 14,4 mg (96% RDA)

Können wir die gleiche Nährstoffdichte in 1.647 Kalorien erreichen, wenn wir Getreide, Sandwiches und Pasta essen?

Es ist möglich, aber es wäre sicherlich viel schwieriger.

Fazit: Eine Ernährung, die reich an Vollwertkost wie Fleisch, Eiern, Milchprodukten, Gemüse und Obst ist, macht Nährstoffmangel unwahrscheinlich. Die Annahme eines Mangels gehört also in den Bereich der Low Carb Mythen.

 

Mythos #3) Eine Low Carb Ernährung mit einem hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren verursacht Arterienverstopfung und Herzkrankheiten

Die Vorstellung, dass Fett alles „verstopft“, ist reine Pseudowissenschaft.

Ein häufiger Mythos ist, dass Low-Carb-Diäten ein Risikofaktor für Herzerkrankungen sind, weil sie einen höheren Anteil an gesättigten Fetten enthalten.

Aber ist gesättigtes Fett wirklich so schlecht?

In den letzten zehn Jahren hat eine Studie nach der anderen widerlegt, dass gesättigte Fettsäuren keine schädliche Auswirkungen auf das Risiko von Herzerkrankungen haben (5, 6, 7).

Um es ganz offen zu sagen, gesättigtes Fett ist nicht der Feind, und das eigentliche Problem sind wahrscheinlich raffinierte Kohlenhydrate, Zucker, Transfette und pflanzliche Öle.

In der Tat zeigen verschiedene Studien, dass Low-Carb-Diäten unser Gesamtcholesterinspiegel verbessern (8, 9).

  • Eine Low Carb Ernährung führte zu einem deutlichen Anstieg des „guten“ HDL-Cholesterins
  • Eine kohlenhydratreduzierte Ernährung verbesserte nachweislich die Triglyceridwerte

Das Verhältnis von Triglyceride zu HDL ist der am besten abgestimmte Risikofaktor für Herzerkrankungen. Hohe Triglyceride und niedrige HDL-Cholesterinwerte sind schlecht, während niedrige Triglyceride und höhere HDL das Ziel sein sollten.

Darüber hinaus senken Low-Carb-Diäten in der Regel den Blutzucker- und Insulinspiegel und den Blutdruck.

Fazit: Entgegen der Annahme, das eine Low Carb Diät gefährlich ist, verbessert sie tatsächlich die meisten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Mythos #4) Unser Gehirn benötigt mindestens 130g Kohlenhydrate pro Tag

Einige Leute behaupten, dass das Gehirn ohne eine ausreichende Zufuhr von Glukose aus Kohlenhydraten nicht funktionieren kann.

Eine Zahl, die dabei genannt wird, sind 130 g Kohlenhydrate pro Tag als absolute Mindestanforderung.

Möchtest Du weniger Kohlenhydrate als diese Menge aufnehmen? Dann, so der häufige Mythos, werden wir nicht genug Glukose haben, um die normale Gehirnfunktion aufrechtzuerhalten.

Doch stimmt das?

Dieser Low-Carb-Mythos ignoriert völlig den Prozess der Glukoneogenese, einem Stoffwechselvorgang, der Protein in Glukose umwandelt.

Das Gehirn kann sich sogar optimal an eine kohlenhydratfreie Ernährung anpassen. Das beste Beispiel ist eine ketogene Ernährung, bei der nicht mehr als 20g Kohlenhydrate pro Tag aufgenommen wird. Bei einer sehr niedrigen Kohlenhydrataufnahme wird die Leber Glukose mit Hilfe von Aminosäuren produzieren, die sogenannten Ketone, um eine Energiequelle für Gehirn und Zellen bereitzustellen.

Unser Gehirn kann mit zwei Energieformen arbeiten. Das erste davon ist Glukose, die aus Kohlenhydraten metabolisiert wird, und dann gibt es Ketonkörper (Ketone), das aus Fett metabolisiert wird.

Unser Körper und unser Gehirn können diese Ketone als Treibstoff verbrennen, und Studien zeigen, dass sie sehr nützlich für die Gesundheit des Gehirns sein können. Insbesondere scheinen sie für die Behandlung verschiedener Hirnerkrankungen wie Epilepsie und bestimmter Hirntumore von Vorteil zu sein.

Einige Studien zeigen sogar, dass unsere Gehirnzellen effizienter arbeiten können, wenn sie Ketone statt Glukose verwenden (10).

Fazit: Dies ist einer der größten Low-Carb-Mythen. Obwohl beim ersten Wechsel zu Low Carb ein kleiner „Gehirnnebel“ auftreten kann, kann das Gehirn mit einer geringen Kohlenhydrataufnahme perfekt funktionieren.

 

Mythos #5) Der Zustand der Ketose ist ungesund

Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Journalist oder sogar ein Ernährungswissenschaftler behauptet, dass Low-Carb-Diäten „gefährlich sind“.

Ein oft genannter Grund für diesen Mythos ist, dass Low Carb Diäten eine Ketoazidose verursachen können.

Zwischen Ketose und Ketoazidose besteht jedoch eine Verwechslungsgefahr – und es gibt einen großen Unterschied zwischen beiden.

Ketose ist ein vollkommen natürlicher Stoffwechselzustand, in dem der Körper Fett (Ketone) zur Energiegewinnung verbrennt, und zwar in Zeiten sehr niedriger Glukoseverfügbarkeit.

Die diabetische Ketoazidose tritt auf, wenn der Gehalt an Ketonkörpern im Blut bei Diabetikern übermäßig hoch wird. Ketoazidose ist ein medizinischer Notfall und die häufigste Todesursache bei jungen Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes.

Dennoch entwickelt sich die Ketoazidose bei gesunden Menschen nicht in gleicher Weise. Der Körper verfügt über ein Notfallsystem, das erkennt, wenn die Ketonwerte im Blut zu hoch werden und setzt eine kleine Menge Insulin frei. Diese Insulinfreisetzung senkt die Konzentration von Ketonen im Blut.

Fazit: Ketoazidose ist eine schwere Komplikation bei Diabetes und unterscheidet sich stark von der Nahrungs-Ketose, die ein normaler Stoffwechselzustand bei einer ketogenen Ernährung ist.

 

Mythos #6) Low Carb Diäten erhöhen den Cholesterinspiegel

Nach jahrzehntelanger Empfehlung zur Einschränkung des Eierkonsums haben einige Menschen immer noch eine große Angst vor Cholesterin.

Einige (vegane) Menschen behaupten sogar, dass das Essen eines Eis „so schlimm ist wie das Rauchen“.

Letztendlich unterscheidet sich der diätetische Cholesterinspiegel in unserer Nahrung sehr stark vom Plasmacholesterin in unserem Blut.

Erstens produziert unsere Leber etwa 1-2 Gramm Cholesterin pro Tag. Sollten wir etwas diätetisches Cholesterin über Nahrungsmittel zu uns nehmen, wird die Leber etwas weniger produzieren.

Cholesterin ist kein Grund zur Sorge, und den neuesten Ernährungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird dies sogar bestätigt. In den Richtlinien heißt es, dass Cholesterin „kein Nährstoff mehr ist, der wegen übermäßigen Konsums bedenklich ist“.

Darüber hinaus enthalten die meisten cholesterinreichen Lebensmittel wichtige Nährstoffe wie Vitamin D und Cholin.

Eier, Leber und Meeresfrüchte gehören zu den nahrhaftesten Lebensmitteln der Welt – und sie sind alle cholesterinreich.

Diese Lebensmittel, die auch bei Low Carb häufig gegessen werden, sind sehr gesund und gut für dich.

Fazit: Low-Carb-Diäten können einen hohen Cholesterinspiegel aufweisen oder auch nicht, je nach Wahl der Lebensmittel. Aber so oder so, Cholesterin in der Nahrung hat wenig Einfluss auf das Cholesterin im Körper.


Fazit

Das waren die häufigsten Low Carb Mythen. Ich hoffe, Du betrachtest diese Argumente nun aus einem neuen, wissenschaftlich fundierten, Blickwinkel.

Eine kohlenhydratarme Ernährung kann einen starken gesundheitlichen Nutzen haben. Low Carb ist besonders effektiv bei Menschen mit Fettleibigkeit, Stoffwechselerkrankungen und Typ-2-Diabetes.

Obwohl Low Carb Diäten viele Vorteile bieten, sind sie allerdings nicht für alle Personen gleichermaßen geeignet. Die wichtigsten Low-Carb-Mythen, die immer wieder genannt werden, basieren meist auf leicht zu widerlegender veralteter Wissenschaft.

Eine Low-Carb-Diät kann tatsächlich sehr nährstoffreich sein und zur Verbesserung der Gesundheit beitragen, vorausgesetzt, sie wird richtig umgesetzt.

Über den Autor:
Dies ist ein Gastbeitrag von Tobias, Ketorianer, Biohacker und Selbstoptimierer. Er ist Autor und Blogger auf www.brainperform.de. In seinen Artikeln gibt er seinen Erfahrungsschatz aus jahrelangem Biohacking weiter, welcher sich auf eine ketogene Ernährung, dem Intermittent Fasting, mehr mentalen Fokus und einem besseren Schlaf bezieht. Mehr über Tobias findest du auf seiner Website https://www.brainperform.de.

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Quellenangaben & Studien:

  1. http://www.thelancet.com/journals/landia/article/PIIS2213-8587(15)00208-9/fulltext
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23134882
  3. https://academic.oup.com/aje/article/178/10/1542/104421/Dietary-Carbohydrates-Refined-Grains-Glycemic-Load
  4. http://openheart.bmj.com/content/1/1/e000032
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2824150/
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3650498/
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22208554
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4351995/
  9. https://cardiab.biomedcentral.com/articles/10.1186/1475-2840-8-36
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21489321

Was ist Keto? Starte hier!

Die ketogene (“Keto”) Diät ist eine fettreiche, kohlenhydratarme Diät, die derzeit auf dem Vormarsch ist, da mehr Menschen ihre Vorteile für das Erreichen von Gesundheits- und Fitnesszielen erkennen.

Die ketogene (“Keto”) Diät ist eine fettreiche, kohlenhydratarme Diät, die derzeit auf dem Vormarsch ist, da mehr Menschen ihre Vorteile für das Erreichen von Gesundheits- und Fitnesszielen erkennen. Du fragst dich vielleicht, “Was ist die ketogene Diät überhaupt, und kann es für mich funktionieren?”

Alle Deine Fragen werden beantwortet. Du kannst diese Seite als umfassenden Leitfaden für alles verwenden, was Du über die ketogene Diät wissen musst und wie Du heute beginnen kannst.

Keto – Wozu?

Der Zweck der ketogenen Diät besteht darin, den Körper in einen Fettverbrennungszustand zu bringen – Fette anstelle von Kohlenhydraten als Brennstoff. Diejenigen, die es befolgen, essen eine Diät, die hohe Mengen an Fett, mäßige Mengen an Protein und geringe Mengen an Kohlenhydraten enthält.

Durch diese Veränderung der Makronährstoffaufteilung kannst Du verändern, wie der Körper Energie nutzt. Um den Prozess vollständig zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, wie der Körper überhaupt Energie erzeugt und nutzt.

Wie wechselt man von Zucker zu Fett?

Wenn Du kohlenhydratreiche Lebensmittel isst, dann wandelt Dein Körper diese Kohlenhydrate in Glukose um. Dies verursacht einen “Insulin-Spike”, da Insulin die Glukose in die Zellen transportiert. Wenn Glukose vorhanden ist, wird Dein Körper erst sie verbrennen, bevor er Fett verbrennt.

Glukose ist die bevorzugte Energiequelle des Körpers – ist sie das?!

Das stimmt nur bedingt. Ist Glukose im Blut, dann wird sie auch zuerst genutzt. Das hat nichts mit einer “Vorliebe” zu tun, sondern mit der einfachen Tatsache, dass ein erhöhter Blutzucker für den Körper eine Gefahr darstellt. Befindet sich zu viel Zucker im Blut, dann kann dieser Schäden anrichten. Was ein dauerhaft erhöhter Blutzucker anrichten kann, sieht man an den Spätfolgen von Typ-2 Diabetes – Schädigungen der Nerven, Erblinden, Nierenschäden und Herz-Kreislauferkrankungen – um nur einige zu nennen.

Bei einer ketogenen Diät sinkt Deine Kohlenhydrataufnahme. Damit sinkt dein Glukosespiegel. Dein Körper kann nun nicht mehr den Großteil seines Energiebedarfs über die Glukose decken. Dies bringt Deinen Körper in einen Zustand, der als Ketose bekannt ist, die Grundlage für eine ketogene Diät.

Die Ketose verwandelt Deinen Körper in eine fettverbrennende Maschine. Er verbrennt nun Fett (nicht Kohlenhydrate) als Brennstoff. Weil nicht alle Zellen in unserem Körper Fette nutzen können und weil es auch aufwendiger ist, Fettsäuren im Blut zu transportieren, hat sich die Natur etwas Besonderes ausgedacht. Die Leber wandelt Fettsäuren in Ketonkörper oder Ketone um. Ketonkörper können dann genau so schnell und einfach zu Energie umgewandelt werden, wie Glukose. Organe, wie zum Beispiel Dein Gehirn, können dann bis zu 70% ihres Energiebedarfs über Ketone decken.

Ketose ist eine natürliche Funktion des Körpers und hat nicht, wie viele glauben, ausschließlich mit Hungern oder Verhungern zu tun. Ketone spielen zum Beispiel bereits in den ersten Lebensmonaten eine ganz wichtige Rolle. Jedes Baby, das gestillt wird, befindet sich in Ketose. Ketone dienen in diesen ersten Lebensabschnitt nicht nur als Energielieferant sondern auch als Baustoff (Prins, M. 2012. Cerebral ketone metabolism during development and injury. Epilepsy Research. 100, 3 (2012), 218–223.).

Verbotene Lebensmittel bei Low Carb

Der Low Carb Lifestyle ist unter anderem so beliebt weil so viele leckere Lebensmittel erlaubt sind, doch es gibt auch verbotene Lebensmittel bei Low Carb.

Der Low Carb Lifestyle ist unter anderem so beliebt weil so viele leckere Lebensmittel erlaubt sind, doch es gibt auch verbotene Lebensmittel bei Low Carb. Diese werde ich Euch im folgenden Beitrag vorstellen und Euch auch gesunde und leckere Alternativen nennen.


Brot

Brotsorten, egal ob als Semmel, Bagel oder Wrap sind verbotene Lebensmittel bei Low Carb. Diese enthalten nämlich bis zu 50% Kohlenhydrate.

Zum Glück ist das heutzutage überhaupt kein Grund mehr zur Verzweiflung, denn es gibt ausreichende Alternativen, zum Beispiel gibt es diverse Backmischungen für zu Hause, wie meine Backmischungen für Weißbrot, Roggenbrot oder Proteinbrot. Aber es gibt auch bereits fertig gebackenes Protein-Brot, welches sich auch perfekt für Unterwegs eignet.


Nudeln

Für Nudeln gilt das gleiche Prinzip wie bei Brot, auch sie sind verbotene Lebensmittel bei Low Carb. Sie bestehen aus rund 1/3 aus Kohlenhydraten und da meist die Weizen-Variante gegessen wird, führt dies zu starken Blutzuckerschwankungen.

Gute Alternativen sind Zucchini-Nudeln, welche kurz gekocht werden und wie herkömmliche Nudeln mit allen Soßen serviert werden können. Eine andere Möglichkeit sind Protein-Nudeln wiemeine Protein-Fusilli. Sie enthalten ganze 33g Protein und halten somit lange und angenehm satt. Sie sind dadurch auch perfekt für Sportler geeignet.


Müsli

Augen auf bei der Frühstückswahl! Hier verstecken sich oft viele verbotene Lebensmittel bei Low Carb! Haferflocken beispielsweise besitzen bei 30g ganze 20g Kohlenhydrate. Auch das herkömmliche Müsli- und Cerealienangebot steckt voller Kohlenhydraten und noch dazu haufenweise industriellem Zucker. Eine Alternative, die herkömmlichen Müslis geschmacklich in Nichts nachsteht, ist mein Protein Knusper Müsli.


Zucker und Honig

Zucker sollte jeder Mensch generell vermeiden, egal, ob Low Carber oder nicht. Schließlich enthält Zucker auf 100g Gewicht 100g Kohlenhydrate. Aber auch andere Süßungsmittel wie Honig, Agaven- oder Ahornsirup enthalten zwischen 65 und 75g Kohlenhydrate pro 100g, was immer noch sehr viel ist.


Eine perfekte Alternative sind natürliche Zuckerersatzstoffe. Lest in diesem Artikel, welche es gibt und warum Erythrit mein Liebling ist:


Säfte, Softdrinks und Alkohol

Das Softdrinks wie Cola viel Zucker enthalten und unbedingt gemieden werden sollten, ist weithin bekannt. Allerdings enthalten auch süße Fruchtsäfte wie Apfel- oder Orangensaft eine große Menge an Fruchtzucker. Dazu zählen übrigens auch die meisten Fruchtsmoothies. Greift hier lieber zu Gemüsesäften wie Tomaten- oder Karottensaft.

Verbotene Lebensmittel bei Low Carb sind ebenso Sirupe und bestimmte Alkoholika. Natürlich ist es in Ordnung, ab und an ein Glas (am besten trockenen) Wein zu trinken, allerdings solltet Ihr Euch bei Bier zurückhalten. Übrigens sind hochprozentige Alkoholika durchaus erlaubt, diese enthalten zum Teil kaum bis gar keine Kohlenhydrate.


Obst

Obst enthält viel Fruchtzucker und sollte daher bei einer Low Carb Ernährung nur in Maßen genoßen werden. Eine Faustregel lautet: je süßer das Obst, desto mehr Fruchtzucker.

Als Alternative eignen sich Beeren wie Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren usw.

Abnehmen mit Low Carb

In diesem Beitrag geht es um die generellen Grundregeln zum Abnehmen mit Low Carb, vor allem um die Dinge, die Du außer Deiner Ernährung beachten solltest!

Wie geht Abnehmen mit Low Carb?

In diesem Beitrag geht es um die generellen Grundregeln zum Abnehmen mit Low Carb, vor allem um die Dinge, die Du außer Deiner Ernährung beachten solltest! Die Tipps sind natürlich auch hilfreich um Dein Gewicht zu halten! Die Grundlage um abzunehmen bildet natürlich immer die richtige Ernährung, wobei ich hier natürlich jedem eine Low Carb Ernährung ans Herz lege 😉 Die Vorteile einer Low Carb Ernährung findest Du übrigens auch in diesem Artikel:

Kommen wir nun zu den Grundlagen zum Abnehmen neben der Ernährung. Es sei gesagt, dass ich kein Arzt bin und hier lediglich meine Erfahrungen teile. Ich hoffe, dem einen oder anderen von Euch helfen zu können und freue mich über Kommentare und Feedback! 🙂


Auf Keinen Fall Hungern

Wer regelmäßig hungert, nimmt zu. Klingt verwirrend, ist aber so. Aus dem dauernden Hungergefühl schließt der Körper auf eine Notsituation und legt Depots für „schlechte Zeiten“ an. Dies ist übrigens auch der Grund, warum nach einer Verzichtsdiät der sogenannte Jo-Jo-Effelt auftritt. Man hat also mehr Gewicht als davor, auch wenn die Ernährung der gleichen Gewohnheit folgt wie vor der Diät. In diesen Situationen ist der Stoffwechsel zurückgefahren und muss neu aktiviert werden. Dies kann durch gesunde Ernährung geschehen, die man auch langfristig durchhält, und natürlich durch sportliche Betätigung.


Bewegung, Bewegung, Bewegung

Ausreichend Bewegung darf natürlich in einem Beitrag über die Grundregeln zum Abnehmen nicht fehlen und sollte immer auf Deinem Plan stehen. Finde eine Sportart, die dir Spaß macht und übe sie eventuell mit Freunden aus. Das erhöht die Motivation. Baue auch so viel Bewegung wie möglich in Deinen Alltag ein. Nimm zum Beispiel die Stufen statt der Rolltreppe und lass auch mal das Auto stehen.


Stress Meiden

Gar nicht so einfach! Doch wer Stress vermeidet, kann auch Fettpolster abbauen. Denn bei Stress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Dieses wird deswegen auch „Stresshormon“ genannt. Durch Cortisol lagert sich vermehrt – vor allem in der Bauchregion – Fett ab. Dieses nennt man „abdominales Fett“. Es hat nicht nur optische Nachteile, sondern erhöht auch das Herzinfarkt- und Alzheimerrisiko. Sehr gefährlich wird es, wenn die Gewichtszunahme zusätzlich psychisch belastet und so zu noch mehr Stress führt. So entsteht ein Teufelskreis, den man mental durchbrechen muss. Eine Möglichkeit dem zu entkommen bilden ausgleichende Maßnahmen wie Meditation, Yoga oder Bewegung an der frischen Luft.


Genügend Trinken

Achte immer auf genügend Flüssigkeitszufuhr über den ganzen Tag verteilt. Zwischen 1,5 und 2 l sollten es schon sein. Vermeide aber gesüßte Getränke und solche mit chemischen Süßungsmitteln. Geeignet sind stilles Wasser und ungesüßte Tees.


Spass Haben Gehört Auch Zu Den Grundregeln Zum Abnehmen 🙂

Egal, für welche Ernährungsform du dich entscheidest, wichtig ist, dass du dein Leben genießt und dich nicht von jedem Kilo verrückt machen lässt! Wenn Du einmal sündigst, dann genieße es und mach Dich deswegen nicht verrückt, denn das führt nur wieder zu mentalem Stress… Hab einfach Spaß am Essen und am Leben 🙂

Low Carb – Meine Philosophie

Wie bei jeder Form der Ernährung, gibt es auch bei Low Carb viele Zugänge. In diesem Artikel erzähle ich Euch alles zu: “Low Carb – Meine Philosophie”.

Wie bei jeder Form der Ernährung, gibt es auch bei Low Carb viele Zugänge. In diesem Artikel erzähle ich Euch alles zu: „Low Carb – Meine Philosophie“.

Die Themen gesunde Ernährung und Bewegung haben mich immer schon sehr interessiert.

Besonders durch meine Zuckerunverträglichkeit, an der ich seit meiner Kindheit leide, habe ich mich durch den Verzicht auf Zucker quasi immer schon Low Carb ernährt, auch ohne es zu wissen. Später habe ich auch die ganzheitlichen Vorteile von einer kompletten Low Carb Ernährung für mich entdeckt.

Wichtig war mir stets, auf nichts verzichten zu müssen. Wer bei seiner Ernährung auf etwas verzichtet, das er gerne essen würde, fällt in alte Gewohnheiten. Es handelt sich hierbei dann um eine Diät und nicht um einen dauerhaften Lebensstil. Das Tolle an Low Carb ist, dass man Lebensmittel wie Zucker und Weizen ganz einfach durch gesunde und leckere Alternativen ersetzen kann.

„Ich wollte für mich eine Ernährungsweise finden, die nicht auf Verzicht aufbaut und langfristig durchzuführen ist. So bin ich zu Low Carb gekommen und ernähre mich seit vielen Jahren nach diesem Prinzip.“


Low Carb Für Mich

Bei Low Carb ist der Name für mich Programm: es geht darum, die Kohlenhydrate zu reduzieren. In welchem Ausmaß muss jeder selbst entscheiden! Jeder Mensch ist unterschiedlich und so auch seine Bedürfnisse. Für manch einen mag es reichen, keine Weizenprodukte am Abend zu essen und für andere ist eine Kohlenhydrataufnahme von 40g am Tag noch zu viel um die individuellen Ziele zu erreichen.

Ich persönlich habe mit Low Carb den perfekten Weg für mich gefunden, Genuss ohne Verzicht auf Geschmack und Qualität mit Gesundheit und Fitness zu verbinden. Ich nehme durchschnittlich in etwa 50g Kohlenhydrate pro Tag zu mir, wobei ich sie nicht zähle und auch keine komplizierten Aufzeichnungen führe. Das Tolle an Low Carb ist, dass man nicht viel denken muss wenn man sich einmal umgestellt hat. Man weiß automatisch, welche Lebensmittel mehr oder weniger Kohlenhydrate enthalten. Neben meiner Arbeit und täglichen Spaziergängen mit meinem Hund gehe ich pro Woche in etwa 4 mal zum Sport, der sich bei mir in Kraft- und Ausdauersportarten aufteilt. Ich werde oft gefragt, ob ich keine Leistungseinbussen hatte seit ich die Kohlenhydrate größtenteils aus meiner Ernährung gestrichen habe, da sich der Mythos langfristig hält, der Körper würde nur auf Basis von Kohlenhydraten Leistung bringen. Dem kann ich nicht zustimmen, habe meine sportliche Leistung stark gesteigert und fühle mich fitter denn je. Natürlich komme ich auch beruflich viel mit Sportlern und Medizinern in Berührung, welche sich einig sind, dass Sportler nicht zwingend High Carb essen müssen. Ebenso wird die Anzahl an Sportlern, welche sich Low Carb ernähren immer größer.


Low Carb – Mein Weg 

Zu Beginn war es nicht ganz einfach für mich, da Low Carb bei uns in Österreich noch nicht sehr verbreitet war. Somit habe ich begonnen, viele eigene Rezepte zu kreieren und für mich und andere zu kochen sowie zu backen.

Vor ca. 6 Jahren hatte ich bereits eine Großzahl an Rezepten erstellt und habe gleichzeitig gemerkt, dass die Low Carb Philisophie langsam auch in Österreich Fuß fasst. Somit habe ich mich entschlossen, die Marke jaja’s Low Carb zu gründen.

„Ich habe keine extreme Mission, die Menschheit davon zu überzeugen, jegliche Kohlenhydrate zu verbannen. Ich möchte lediglich einen Weg aufzeigen, wie einfach es ist, die von unserer Gesellschaft im deutlichen Übermaß konsumierten Zutaten wie Zucker und Weizen zu reduzieren.“

Nach wie vor finde ich es toll, Menschen die Möglichkeit zu bieten, die ungesunden Kohlenhydratbomben wie Pizza, Brot oder Kuchen einfach durch etwas so gesundes zu ersetzen!


Wir verwenden zum Backen und Kochen jene Zutaten, die auch im Onlineshop zu finden sind. Für die süßen Produkte wird meist mit Mandelmehl gearbeitet. Zum Süßen verwenden wir ausschließlich Erythrit. Alle jaja’s Produkte haben folgende Merkmale:

  • unterstützt das Abnehmen und die schlanke Linie
  • enthält keinen Zuckerzusatz
  • es wird kein Weizenmehl verwendet
  • es werden kein Glutein verwendet
  • weniger Kalorien als in herkömmlichen Süßwaren
  • für Diabetiker geeignet
  • kein Anstieg des Blutzuckerspiegels wie bei herkömmlichen Speisen
  • keine Insulinausschüttung wie bei herkömmlichen Speisen
  • kein Heißhunger

Seid Ihr neugierig geworden? In diesem Artikel erzähle ich Euch alles über die Grundlagen des Low Carb Backens um Euch einen einfachen Einstieg zu ermöglichen: Low Carb Backen – die Grundlagen

Was ist Low Carb?

Im folgenden Artikel versuche ich Euch alle Antworten zu geben auf die Frage: “Was ist Low Carb?”

Im folgenden Artikel versuche ich Euch alle Antworten zu geben auf die Frage: „Was ist Low Carb?“

Low Carb ist eine Ernährungsform, bei der die Kohlenhydrate in der Nahrung reduziert werden (Low = wenig, niedrig; Carb = Kohlenhydrat). Dies kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, meist um Gewicht abzubauen oder um den Gesundheitszustand zu verbessern.


Vorteile Von Low Carb

Der größte Vorteil ist der konstante Insulinspiegel. Werden Kohlenhydrate gegessen, steigt der Blutzuckerspiegel und somit der Insulinspiegel an. Dies ist sowohl langfristig für unsere Gesundheit ein Problem als auch für unser Hungergefühl. Denn steigt der Insulinspiegel, empfindet man Heißhunger, was zu Essattacken führen kann. Wer sich Low Carb ernährt, hat einen wesentlich konstanteren Insulinspiegel als jemand mit einer kohlenhydratreichen Ernährung.

Wenn der Insulinspiegel angestiegen ist, verwertet der Körper hauptsächlich den Zucker im Blut als Energielieferant. Danach werden  Glykogenreserven aus Leber und Muskeln herangezogen und erst danach Fett. Vereinfacht gesagt: Es werden zunächst die Kohlenhydratspeicher geleert bevor der Körper beginnt, die Fettreserven anzugreifen. Daher verbrennt der Körper automatisch mehr Fett, wenn die Kohlenhydratspeicher niedrig sind.

Oft werden bei einer Low Carb Ernährung auch eventuell vorhandene Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Stoffwechselstörungen -und Erkrankungen sowie Schilddrüsenunterfunktion verbessert.

Wer sich einmal an die Low Carb Ernährung gewöhnt hat, will meist gar nicht mehr zurück. Da sie auch im Alltag einfach umzusetzen ist und man geringeres Hungergefühl hat, kann man Low Carb langfristig betreiben.


Die Bekanntesten Low Carb Formen

Atkins-Diät

Sie gilt als der Ursprung aller Low Carb Diäten und wurde in den 70ern von Dr. Robert Atkins erfunden. Die Ätkins-Diät gilt als sehr streng und ist in vier Phasen aufgebaut, wobei die letzte Phase als lebenslange Ernährungsform gilt. Da diese Diät ziemlich einseitig ist und dadurch Mangelerscheinungen auftreten können, war sie schon oft unter Kritik.

LOGI-Methode

=Low Clycemic and Insulinemic Diet. Auch hierbei sollen Schwankungen des Blutzuckerspiegels vermieden werden, so werden die Lebensmittel nach ihrem Einfluss auf den Blutzuckerspiegel in Gruppen eingeteilt. Zu der Gruppe, der am häufigsten verzehrbaren Lebensmittel zählen Nüsse, Fleisch und Milchprodukte, da diese einen niedrigen glykämischen Index haben. Die LOGI-Methode ist besonders leicht umzusetzen, da sie mehr Lebensmittel erlaubt als eine strenge Low Carb Diät. Weil einige Lebensmittel zwar einen relativ hohen Kohlenhydratwert haben, aber der glykämische Index, sprich der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel niedrig ist, sind diese erlaubt.

South-Beach-Diät

Hierbei handelt es sich um drei Phasen, wobei in der ersten fast gänzlich auf Kohlenhydrate verzichtet wird. Nach und nach dürfen auch mehr Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischen Index gegessen werden. Generell gilt: Drei Hauptmahlzeiten pro Tag und zwei Snacks zur Auswahl.

Montignac-Methode

Diese Methode ist ebenfalls nach dem LOGI-Prinzip aufgebaut, allerdings kommen einige Regeln hinzu. So dürfen zum Beispiel Obst und Gemüse nur auf nüchternen Magen verzehrt werden.


Sind Alle Kohlenhydrate Schlecht?

Was ist Low Carb? Und welche Lebensmittel sind erlaubt? Kohlenhydrate werden in kurzkettige (Einfachzucker=Monosaccharide und Zweifachzucker=Disaccharide) und langkettige Kohlenhydrate (Mehrfachzucker=Polysaccharide) unterschieden, wobei die Kurzkettigen den Blutzuckerspiegel stärker und schneller ansteigen und auch abfallen lassen. Bei den Langkettigen hingegen passiert dies langsamer und somit empfindet man auch erst später wieder Hunger. Somit empfiehlt es sich, eher auf die langkettigen Kohelnhydrate zurückzugreifen.


Kurzkettige Kohlenhydrate sind zB.:

  • Haus- und Rohrzucker
  • Malz- sowie Rübenzucker
  • Fruktose
  • Weißbrot

Langkettige Kohlenhydrate sind unter anderem:

  • Vollkornprodukte
  • Kartoffel
  • Linsen
  • Reis
  • Nüsse
  • Trockenobst

Wenn also Deine Mama sagt, Vollkornspaghetti sind gesünder als Weiße, dann hör auf sie!

Im Fazit bedeutet dies, dass Du darauf achten solltest, langkettige Kohlenhydrate zu Dir zu nehmen, wenn Du welche isst.


Wie Beginne Ich Mit Low Carb?

Am Anfang empfiehlt es sich, erst einmal eine Mahlzeit pro Tag Low Carb zu gestalten. So kann zum Beispiel am Abend hauptsächlich Gemüse und Fleisch oder Fisch statt Kartoffeln, Nudeln oder Reis gegessen werden. Bei den meisten Menschen bringt dies bereits einen Abnehmerfolg und sie fühlen sich besser. Wer mehr will, dehnt das Prinzip einfach auf mehr Mahlzeiten aus.

Im folgenden Beitrag erzähle ich Euch alles über die Grundlagen des Low Carb Backens um Euch einen Umstieg einfacher zu machen:

Ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg beim gesunden Low Carb Backen und freue mich über Eure Erfahrungen!

Du brauchst den richtigen Anstoß um Deine Ernährung umzustellen? Dann habe ich das passende Starter-Set für Dich, mit allem, was Du brauchst: https://www.jajas-lowcarb.com/low-carb-backen-die-grundlagen/