Bunte Low Carb CakePops

Bunte Low Carb CakePops: perfekt für Parties und Feiern und ein gesunder Spass für die ganze Familie

Bunte Low Carb CakePops: perfekt für Parties und Feiern und ein gesunder Spass für die ganze Familie 🙂

Optional zum CakePop-Maker kann der Teig auch im Backofen bei 170°C gebacken werden bis er leicht braun wird. Danach die Kruste abschneiden und den Teig mit Frischkäse (Menge nach Belieben) vermengen und zu Kugeln formen.

 

Bunte Low Carb CakePops servieren und ohne schlechtes Gewissen genießen!

 pro Portion
Kcal38
verwertbare Kohlenhydrate in g0,3
Protein in g2,5
Fett in g2,7

Neujahrsvorsätze zum Abnehmen

Willkommen im neuen Jahr! Für viele gilt ja das Motto: Neues Jahr, neues Glück! Und so stehen Neujahrsvorsätze zum Abnehmen ganz oben auf der Liste!

Neujahrsvorsätze zum Abnehmen

Willkommen im neuen Jahr! Für viele gilt ja das Motto: Neues Jahr, neues Glück! Und so stehen Neujahrsvorsätze zum Abnehmen ganz oben auf der Liste! Der Vorsatz abzunehmen ist übrigens der Beliebteste aller Zeiten. Sollte dieser Wunsch auch auf Deiner Liste ganz oben stehen, findest Du hier ein paar Tipps, wie Du das Ziel langfristig erreichst. Übrigens gelten all diese Tipps auch wenn Du Dein Gewicht halten möchtest, oder einfach ein gesünderes und fitteres Leben führen willst.

 

Gesündere Ernährung

Beim Abnehmen bzw. beim Halten des Gewichtes ist die Ernährung das Allerwichtigste. Die gängige Meinung unter Experten lautet, dass 70% des Erfolges durch die richtige Ernährung kommen und 30% durch sportliche Aktivität. Du siehst also, Ernährung ist das Um und Auf.

 

Low Carb

Wie Du Dir vorstellen kannst, kann ich nur jedem die Umstellung auf eine Low Carb Ernährung ans Herz legen. Ganz oder nur teilweise, das ist Geschmackssache.

“Jeder Mensch ist anders und muss seinen eigenen Weg finden.”

Bei manchen reicht es bereist, nur eine Mahlzeit des Tages Low Carb zu gestalten, andere stellen lieber gleich den ganzen Speiseplan um. Ich kann nur eines sagen: es werden bei beiden Varianten schnell Ergebnisse zu sehen sein. Schon alleine das ausgeschiedene Wasser wird auf der Waage sichtbar werden. Denn jedes Gramm Kohlenhydrate bindet 2,8-4 Gramm Wasser in Deinem Körper.

 

Zucker Einsparen

Das Thema Zucker ist natürlich in unserer heutigen Überflussgesellschaft ein besonders großes. Er versteckt sich quasi überall und ist aus industriell verarbeiteten Lebensmitteln kaum wegzudenken. Ich kann nur empfehlen, im Supermarkt genau hinzuschauen und auch im Kleingedruckten nachzulesen, ob Zucker zugesetzt wurde. Besonders bei gesund anmutenden Produkten (auch von großen Marken) trügt die Erscheinung oft und es befindet sich haufenweise Zucker in den Lebensmitteln.

“Besonders zuhause kann man sich leicht von Zucker fernhalten. Unterwegs muss man sich schon mehr anstrengen.”

Für zuhause kann ich jedem nur natürliche Zuckerersatzstoffe als Alternative zu Zucker ans herz legen. Ich verwende immer Erythrit da dieser keine Kalorien und keine verwertbaren Kohlenhydrate besitzt. Außerdem ist er besonders verträglich und hat bei Blindverkostungen bereits gegen herkömmlichen Zucker gewonnen!

 

Mehr Bewegung

Der Wunsch mehr Bewegung zu treiben ist ebenfalls ausgesprochen beliebt beim Thema Neujahrsvorsätze zum Abnehmen. Gehört Bewegung doch automatisch zu einem fitten und gesunden Lebensstil. Ich kann jeden nur ermutigen, sportliche Aktivitäten in den Alltag einzubauen! Allerdings solltest Du unbedingt darauf achten, dass sich dein Sportplan auch langfristig mit Deinem Leben verträgt. Viele Menschen übertreiben besonders zu Beginn des Jahres mit ihren sportlichen Aktivitäten und überfluten die Fitnessstudios, hören dann aber leider nach kurzer Zeit oft wieder auf. Daher ist es wichtig, eine Routine zu schaffen, an die man sich anhaltend gewöhnt.

“Mir hilft es auch, mit Freunden Sport zu treiben. So hat man einen fixen Termin und mehr Motivation. Ebenso versuche ich, im Alltag die Stufen statt den Aufzug zu nehmen.”

 

Stress Vermindern

Du fragst Dich vielleicht, was Stress vermeiden mit Abnehmen zu tun hat. Ganz einfach: wer Stress vermeidet, kann auch Fettpolster abbauen. Denn bei Stress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet, welches auch “Stresshormon” genannt wird. Durch Cortisol lagert sich vermehrt – vor allem in der Bauchregion – Fett ab. Dieses nennt man “abdominales Fett”. Es hat nicht nur optische Nachteile, sondern erhöht auch das Herzinfarkt- und Alzheimerrisiko. Sehr gefährlich wird es, wenn die Gewichtszunahme zusätzlich psychisch belastet und so zu noch mehr Stress führt. So entsteht ein Teufelskreis, den man mental durchbrechen muss. Eine Möglichkeit dem zu entkommen bilden ausgleichende Maßnahmen wie Meditation, Yoga oder Bewegung an der frischen Luft.

“Ich versuche stets, täglich auch ein wenig Zeit nur für mich alleine zu haben. Ganz ohne Stress und Hektik.”

Neujahrsvorsätze zum Abnehmen sollten also unbedingt beinhalten, Stress zu vermindern!

 

Mehr Trinken

Flüssigkeit ist wichtig um den Körper am Laufen zu halten. 1,5-2 Liter täglich sollten es schon sein. Aber bitte nur Wasser oder ungezuckerten Tee.

“Gezuckerte Softdrinks und Sirups wären kontraproduktiv – siehe Punkt “Zucker einsparen” ;-)”


Fazit

Bereits kleine Änderungen im Alltag können dazu führen, Dich besser und fitter zu fühlen. Versuche klein anzufangen und Du wist sehen: mit ersten Erfolgen steigt die Motivation! Ich wünsche Dir alles Gute beim Umsetzen meiner Neujahrsvorsätze zum Abnehmen und für ein glücklicheres Leben 🙂

Low Carb Mythen, die einfach nicht stimmen – die 6 häufigsten Mythen

Das Thema “Low Carb” erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit. Leider gibt es eine Menge Fehlinformationen und irreführende Low Carb Mythen.

6 häufige Low Carb Mythen, die einfach nicht stimmen

Das Thema „Low Carb“ erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit. Leider gibt es eine Menge Fehlinformationen und irreführende Low Carb Mythen.

Viele Befürworter von Low Carb behaupten, dass es die optimale Ernährung ist und, dass jeder Mensch sich kohlenhydratarm ernähren sollte. Andere dagegen glauben, dass es sich um eine „Modeerscheinung“ handelt und, dass Low Carb, mit seiner oft hohen Fettaufnahme, nicht gesund ist.

Die meisten dieser negativen Ansichten zu Low Carb sind jedoch völlig falsch und können durch wissenschaftliche Studien widerlegt werden.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die 6 häufigsten Mythen über Low-Carb-Diäten und zeigen, warum diese Behauptungen falsch sind.

 

Mythos #1) Low Carb Diäten sind gefährlich, weil sie „ganze Lebensmittelgruppen“ ausschließen

Immer wieder wird uns gesagt, wie wichtig eine „ausgewogene Ernährung“ ist und, dass wir nicht „ganze Lebensmittelgruppen“ ausschließen sollten. Mit anderen Worten, die zugrunde liegende Botschaft dieser Low Carb Mythen ist, dass Low-Carb-Diäten nicht ideal sind, da sie dazu neigen, alle Nahrungsmittel aus Getreide einzuschränken.

Insbesondere die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt uns, dass eine gesunde Ernährung Vollkornprodukte beinhalten sollte.

Doch es gibt ein paar Probleme mit dieser Empfehlung:

  • Die meisten Menschen essen keine echten Vollkornprodukte. Stattdessen essen sie hochverarbeitete Lebensmittel und raffinierte Kohlenhydrate aus Brot, Reis und Nudeln.
  • Wir können alle Nährstoffe, die in echten Vollkornprodukten sind, auch in Obst und Gemüse finden.
  • Was den ersten Punkt betrifft, so sind raffinierte Kohlenhydrate mit einem erhöhten Risiko für fast jede chronische Krankheit verbunden. Studien belegen, dass es einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von raffinierten Kohlenhydraten und Typ-2-Diabetes, Krebs, Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt (1, 2, 3, 4).

Bei einer Low Carb Ernährung (im Vergleich zur einer herkömmlichen Ernährung) ersetzen wir diese raffinierten Kohlenhydrate, die gesundheitsschädlich sind. Alle Nährstoffe, die in Getreideprodukten enthalten sind, kommen oft in weitaus größeren Mengen ebenso in Obst und Gemüse vor.

Fazit: Im Vergleich zur durchschnittlichen westlichen Ernährung enthalten Low-Carb-Diäten viel weniger ungesunde, raffinierte Kohlenhydrate. Darüber hinaus sind alle im Getreide verfügbaren Nährstoffe auch in Obst und Gemüse verfügbar. 

 

Mythos #2) Low Carb Diäten führen zu Vitamin- und Mineralstoffmangel

Die Behauptung, dass eine niedrige Kohlenhydrataufnahme zu einem Nährstoffmangel führt, ergibt sich aus der allgemeinen Vermeidung von Getreide und stärkehaltigen Kohlenhydraten.

Doch wie bereits erwähnt, liefern diese Lebensmittel keine besonderen Nährstoffen, die wir nicht auch aus anderen Nahrungsmitteln beziehen können.

Die Wahrheit ist, dass ein Vitamin- und Mineralstoffmangel bei allen Ernährungsformen entstehen kann, egal ob Low Carb, Vegan, Paleo, fettarm oder jeder anderen Ernährungsweise.

Die Nährstoffdichte hängt vom Gesamtkontext der Ernährung ab und davon, welche Lebensmittel wir essen.

Nimmst Du hauptsächlich nur Bulletproof Kaffee zum Frühstück zu Dir und ernährst Dich tagsüber nur durch fetthaltige Speisen ohne Salat und Gemüse?

Nun ja, das könnte dann problematisch sein.

Umgekehrt ist eine Low-Carb-Diät mit Vollwertkost wie Fleisch, Fisch, Nüsse, Gemüse und Obst sehr nährstoffreich.

Dieser beispielhafte Low Carb Essensplan hat nur 1.647 Kalorien, so dass je nach Geschlecht und Energiebedarf wahrscheinlich noch Platz bleibt.

Diese Mahlzeiten zusammengenommen sind auch unglaublich reich an Vitaminen und Mineralien, wie diese Nährstoffverteilung zeigt:

  • Kohlenhydrate: 42,3 g
  • Protein: 119 g
  • Fett: 111 g
  • gesättigte Fettsäuren: 36 g
  • einfach ungesättigte Fettsäuren: 14 g
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 51 g

Vitamine:

  • Vitamin A: 21607 IU (432% RDA)
  • Vitamin C: 379 mg (631% RDA)
  • Vitamin D: 75 IU (19% RDA)
  • Vitamin E: 9,6 mg (48% RDA)
  • Vitamin K: 916 mcg (1145% RDA)
  • Thiamin: 0,8 mg (54% RDA)
  • Riboflavin: 2,8 mg (165% RDA)
  • Vitamin B6: 2,4 mg (122% RDA)
  • Folsäure: 463 mcg (116% RDA)
  • Vitamin B12: 32,7 mcg (546% RDA)

Mineralien:

  • Kalzium: 717 mg (72% RDA)
  • Eisen: 20,5 mg (114% RDA)
  • Magnesium: 403 mg (101% RDA)
  • Kalium: 2861 mg (82% RDA)
  • Salz: 2092 mg (87% RDA)
  • Zink: 14,4 mg (96% RDA)

Können wir die gleiche Nährstoffdichte in 1.647 Kalorien erreichen, wenn wir Getreide, Sandwiches und Pasta essen?

Es ist möglich, aber es wäre sicherlich viel schwieriger.

Fazit: Eine Ernährung, die reich an Vollwertkost wie Fleisch, Eiern, Milchprodukten, Gemüse und Obst ist, macht Nährstoffmangel unwahrscheinlich. Die Annahme eines Mangels gehört also in den Bereich der Low Carb Mythen.

 

Mythos #3) Eine Low Carb Ernährung mit einem hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren verursacht Arterienverstopfung und Herzkrankheiten

Die Vorstellung, dass Fett alles „verstopft“, ist reine Pseudowissenschaft.

Ein häufiger Mythos ist, dass Low-Carb-Diäten ein Risikofaktor für Herzerkrankungen sind, weil sie einen höheren Anteil an gesättigten Fetten enthalten.

Aber ist gesättigtes Fett wirklich so schlecht?

In den letzten zehn Jahren hat eine Studie nach der anderen widerlegt, dass gesättigte Fettsäuren keine schädliche Auswirkungen auf das Risiko von Herzerkrankungen haben (5, 6, 7).

Um es ganz offen zu sagen, gesättigtes Fett ist nicht der Feind, und das eigentliche Problem sind wahrscheinlich raffinierte Kohlenhydrate, Zucker, Transfette und pflanzliche Öle.

In der Tat zeigen verschiedene Studien, dass Low-Carb-Diäten unser Gesamtcholesterinspiegel verbessern (8, 9).

  • Eine Low Carb Ernährung führte zu einem deutlichen Anstieg des „guten“ HDL-Cholesterins
  • Eine kohlenhydratreduzierte Ernährung verbesserte nachweislich die Triglyceridwerte

Das Verhältnis von Triglyceride zu HDL ist der am besten abgestimmte Risikofaktor für Herzerkrankungen. Hohe Triglyceride und niedrige HDL-Cholesterinwerte sind schlecht, während niedrige Triglyceride und höhere HDL das Ziel sein sollten.

Darüber hinaus senken Low-Carb-Diäten in der Regel den Blutzucker- und Insulinspiegel und den Blutdruck.

Fazit: Entgegen der Annahme, das eine Low Carb Diät gefährlich ist, verbessert sie tatsächlich die meisten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Mythos #4) Unser Gehirn benötigt mindestens 130g Kohlenhydrate pro Tag

Einige Leute behaupten, dass das Gehirn ohne eine ausreichende Zufuhr von Glukose aus Kohlenhydraten nicht funktionieren kann.

Eine Zahl, die dabei genannt wird, sind 130 g Kohlenhydrate pro Tag als absolute Mindestanforderung.

Möchtest Du weniger Kohlenhydrate als diese Menge aufnehmen? Dann, so der häufige Mythos, werden wir nicht genug Glukose haben, um die normale Gehirnfunktion aufrechtzuerhalten.

Doch stimmt das?

Dieser Low-Carb-Mythos ignoriert völlig den Prozess der Glukoneogenese, einem Stoffwechselvorgang, der Protein in Glukose umwandelt.

Das Gehirn kann sich sogar optimal an eine kohlenhydratfreie Ernährung anpassen. Das beste Beispiel ist eine ketogene Ernährung, bei der nicht mehr als 20g Kohlenhydrate pro Tag aufgenommen wird. Bei einer sehr niedrigen Kohlenhydrataufnahme wird die Leber Glukose mit Hilfe von Aminosäuren produzieren, die sogenannten Ketone, um eine Energiequelle für Gehirn und Zellen bereitzustellen.

Unser Gehirn kann mit zwei Energieformen arbeiten. Das erste davon ist Glukose, die aus Kohlenhydraten metabolisiert wird, und dann gibt es Ketonkörper (Ketone), das aus Fett metabolisiert wird.

Unser Körper und unser Gehirn können diese Ketone als Treibstoff verbrennen, und Studien zeigen, dass sie sehr nützlich für die Gesundheit des Gehirns sein können. Insbesondere scheinen sie für die Behandlung verschiedener Hirnerkrankungen wie Epilepsie und bestimmter Hirntumore von Vorteil zu sein.

Einige Studien zeigen sogar, dass unsere Gehirnzellen effizienter arbeiten können, wenn sie Ketone statt Glukose verwenden (10).

Fazit: Dies ist einer der größten Low-Carb-Mythen. Obwohl beim ersten Wechsel zu Low Carb ein kleiner „Gehirnnebel“ auftreten kann, kann das Gehirn mit einer geringen Kohlenhydrataufnahme perfekt funktionieren.

 

Mythos #5) Der Zustand der Ketose ist ungesund

Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Journalist oder sogar ein Ernährungswissenschaftler behauptet, dass Low-Carb-Diäten „gefährlich sind“.

Ein oft genannter Grund für diesen Mythos ist, dass Low Carb Diäten eine Ketoazidose verursachen können.

Zwischen Ketose und Ketoazidose besteht jedoch eine Verwechslungsgefahr – und es gibt einen großen Unterschied zwischen beiden.

Ketose ist ein vollkommen natürlicher Stoffwechselzustand, in dem der Körper Fett (Ketone) zur Energiegewinnung verbrennt, und zwar in Zeiten sehr niedriger Glukoseverfügbarkeit.

Die diabetische Ketoazidose tritt auf, wenn der Gehalt an Ketonkörpern im Blut bei Diabetikern übermäßig hoch wird. Ketoazidose ist ein medizinischer Notfall und die häufigste Todesursache bei jungen Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes.

Dennoch entwickelt sich die Ketoazidose bei gesunden Menschen nicht in gleicher Weise. Der Körper verfügt über ein Notfallsystem, das erkennt, wenn die Ketonwerte im Blut zu hoch werden und setzt eine kleine Menge Insulin frei. Diese Insulinfreisetzung senkt die Konzentration von Ketonen im Blut.

Fazit: Ketoazidose ist eine schwere Komplikation bei Diabetes und unterscheidet sich stark von der Nahrungs-Ketose, die ein normaler Stoffwechselzustand bei einer ketogenen Ernährung ist.

 

Mythos #6) Low Carb Diäten erhöhen den Cholesterinspiegel

Nach jahrzehntelanger Empfehlung zur Einschränkung des Eierkonsums haben einige Menschen immer noch eine große Angst vor Cholesterin.

Einige (vegane) Menschen behaupten sogar, dass das Essen eines Eis „so schlimm ist wie das Rauchen“.

Letztendlich unterscheidet sich der diätetische Cholesterinspiegel in unserer Nahrung sehr stark vom Plasmacholesterin in unserem Blut.

Erstens produziert unsere Leber etwa 1-2 Gramm Cholesterin pro Tag. Sollten wir etwas diätetisches Cholesterin über Nahrungsmittel zu uns nehmen, wird die Leber etwas weniger produzieren.

Cholesterin ist kein Grund zur Sorge, und den neuesten Ernährungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird dies sogar bestätigt. In den Richtlinien heißt es, dass Cholesterin „kein Nährstoff mehr ist, der wegen übermäßigen Konsums bedenklich ist“.

Darüber hinaus enthalten die meisten cholesterinreichen Lebensmittel wichtige Nährstoffe wie Vitamin D und Cholin.

Eier, Leber und Meeresfrüchte gehören zu den nahrhaftesten Lebensmitteln der Welt – und sie sind alle cholesterinreich.

Diese Lebensmittel, die auch bei Low Carb häufig gegessen werden, sind sehr gesund und gut für dich.

Fazit: Low-Carb-Diäten können einen hohen Cholesterinspiegel aufweisen oder auch nicht, je nach Wahl der Lebensmittel. Aber so oder so, Cholesterin in der Nahrung hat wenig Einfluss auf das Cholesterin im Körper.


Fazit

Das waren die häufigsten Low Carb Mythen. Ich hoffe, Du betrachtest diese Argumente nun aus einem neuen, wissenschaftlich fundierten, Blickwinkel.

Eine kohlenhydratarme Ernährung kann einen starken gesundheitlichen Nutzen haben. Low Carb ist besonders effektiv bei Menschen mit Fettleibigkeit, Stoffwechselerkrankungen und Typ-2-Diabetes.

Obwohl Low Carb Diäten viele Vorteile bieten, sind sie allerdings nicht für alle Personen gleichermaßen geeignet. Die wichtigsten Low-Carb-Mythen, die immer wieder genannt werden, basieren meist auf leicht zu widerlegender veralteter Wissenschaft.

Eine Low-Carb-Diät kann tatsächlich sehr nährstoffreich sein und zur Verbesserung der Gesundheit beitragen, vorausgesetzt, sie wird richtig umgesetzt.

Über den Autor:
Dies ist ein Gastbeitrag von Tobias, Ketorianer, Biohacker und Selbstoptimierer. Er ist Autor und Blogger auf www.brainperform.de. In seinen Artikeln gibt er seinen Erfahrungsschatz aus jahrelangem Biohacking weiter, welcher sich auf eine ketogene Ernährung, dem Intermittent Fasting, mehr mentalen Fokus und einem besseren Schlaf bezieht. Mehr über Tobias findest du auf seiner Website https://www.brainperform.de.

Hast Du noch keine Erfahrungen mit Low Carb und Keto und möchtest gerne damit anfangen? Dann hol Dir hier meinen kostenlosen Low Carb Ernährungsplan für 7 Tage:

Quellenangaben & Studien:

  1. http://www.thelancet.com/journals/landia/article/PIIS2213-8587(15)00208-9/fulltext
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23134882
  3. https://academic.oup.com/aje/article/178/10/1542/104421/Dietary-Carbohydrates-Refined-Grains-Glycemic-Load
  4. http://openheart.bmj.com/content/1/1/e000032
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2824150/
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3650498/
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22208554
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4351995/
  9. https://cardiab.biomedcentral.com/articles/10.1186/1475-2840-8-36
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21489321

Low Carb Zuckerersatzstoffe

Genauso wie beim herkömmlichen Backen stehen einem auch beim Low Carb Backen einige Low Carb Zuckerersatzstoffe bzw. Süßungsmittel zur Verfügung.

Wozu Low Carb Zuckerersatzstoffe?

Genauso wie beim herkömmlichen Backen stehen einem auch beim Low Carb Backen einige Low Carb Zuckerersatzstoffe bzw. Süßungsmittel  zur Verfügung. Zu den beliebtesten und bekanntesten zählen Erythrit, Xylit (=Birkenzucker) und Stevia. Während Erythrit und Xylit annähernd die gleiche Süßkraft wie Zucker haben, ist pures Stevia ca. 300 mal süßer! Der Vorteil von Erythrit und Xylit ist also, dass man sie wie Zucker zum Backen verwenden kann. Man muss weder Rezepte umrechnen, noch wird sich die Konsistenz des Teiges grob verändern, da die Masse die gleiche bleibt. Laut Herstellern ist Xylit 1:1 wie Zucker zu verwenden während Erythrit nur 70% der Süßkraft von Zucker haben soll, jedoch habe ich in der Praxis festgestellt, dass es vollkommen ausreicht, Erythrit 1:1 zu verwenden. Aber wie immer sind Geschmäcker verschieden und somit kann man natürlich auch mehr Erythrit verwenden wenn man es etwas süßer mag.

Erythrit und Xylit gibt es mittlerweile neben der Kristallform auch als Puderzuckerersatz „Erythrit Extrafein“, was die Einsatzmöglichkeiten natürlich nochmals erweitert! Ebenso gibt es Erythrit auch als Roh-Rohrzucker-Ersatz „Erythrit Bronze“. Neben seinem tollen karamelligen Geschmack kann er als einziger Zuckerersatzstoff kristallisieren und eignet sich somit optimal für z.B. Crème brûlée.

Warum steht auf der Verpackung, dass Erythrit und Xylit 100% Kohlenhydrate haben?

Chemisch gesehen sind Low Carb Zuckerersatzstoffe wie Xylit und Erythrit Kohlenhydrate, daher müssen sie mit 100g Kohlenhydrate pro 100g Produkt angegeben werden. Wichtig ist aber die Kategorie „verwertbare Kohlenhydrate“ oder „verstoffwechselbare Kohlenhydrate“ oder auch „anrechenbare Kohlenhydrate genannt“. Diese Zahl gibt Dir an, wieviele Kohlenhydrate tatsächlich in Deinem Körper bleiben. Alle anderen werden wieder ausgeschieden und „passieren“ Deinen Körper lediglich. Wenn also auf der Verpackung von beispielsweise Erythrit steht: „Kohlenhydrate: 100g, davon verwertbare Kohlenhydrate: 0g“, dann ist für Dich die zweite Zahl von Bedeutung!

Woher stammen die Low Carb Zuckerersatzstoffe?

Erythrit zählt zu den Zuckeralkoholen und ist ein natürlicher Zuckerersatzstoff, der in der Natur zum Beispiel in Melonen, Birnen oder Champignons vorkommt (nicht zu verwechseln  mit Fructose). Es ist der einzige Zuckerersatzstoff, der vom Körper gar nicht verstoffwechselt wird, das bedeutet, Erythrit wird vom Körper nicht als Kohlenhydrat aufgenommen und hat somit einen glykämischen Index von 0, wodurch auch der Insulinspiegel nicht ansteigt. Ebenso hat Erythrit auch keine Kalorien und ist für manche Manschen besser verträglich als Xylit. Es kann erst nach dem Verzehr von großen Mengen abführend wirken.

Xylit, auch Birkenzucker genannt, zählt ebenso zu den Zuckeralkoholen und wird aus der Birkenrinde gewonnen. Laut Herstellern hat auch Xylit keine verstoffwechselbaren Kohlenhydrate. Leider löst Xylit bei vielen Menschen, besonders bei jenen, die einen empfindlichen Verdauungstrakt haben oder Xylit zum ersten mal essen, Unwohlsein aus. Dieses äußert sich durch Blähungen, und/oder Durchfall. Ebenso solltest du Xylit immer von deinen Haustieren fernhalten, da diese Xylit nicht vertragen.

Was ist Stevia?

Stevia wird aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen und ist in seiner puren Form eher selten erhältlich. Meist wird es mit Füllmitteln gestreckt, sodass es nur noch die doppelte Süßkraft von Zucker hat. Damit kommen aber leider auch erhöhte Kohlenhydrate hinzu denn stell Dir nur vor, wieviel Füllmaterial gebraucht wird, damit das Endprodukt nur noch doppelt so süß ist wie Zucker und nicht mehr 300mal so süß! Das trifft vor allem auf günstige Produkte aus dem Supermarkt oder einigen Reformhäusern zu.

In seiner puren Form ist Stevia als ganz feines Pulver zu bekommen. Dieses ist sehr süß (ca. 300 mal süßer als Zucker) und daher zum Backen von Süßspeisen nicht geeignet. Man könnte zwar die Rezepte umrechnen, allerdings wären die Teige dann viel zu flüssig weil die Masse des Zuckers fehlen würde.

Wozu benötigt man nun Stevia?

Stevia ist die kleine Geheimwaffe für Flüssigkeiten wie Sirups oder auch Konfitüren. Xylit und Erythrit besitzen eine schlechte Löslichkeit und kristallisieren daher beim Erkalten leichter wenn sie einen zu großen Teil des Rezeptes ausmachen, was bei Sirups und Konfitüren meist der Fall ist. Daher verwendet man am besten eine Mischung aus Erythrit und Stevia .

Keine Angst vor dem angeblichen bitteren „Stevia-geschmack“, dieser existiert gar nicht. Was hiermit gemeint ist, sind die billigen Stevia-Mischungen aus dem Supermarkt, die mit der Erythrit-Stevia-Mischung nicht gemeinsam haben.

Honig und Agavendicksaft: Freund oder Feind in der Low Carb Küche?

Honig und Agavendicksaft sind besonders gut geeignet zum Süßen von Getränken oder auch zum karamellisieren von Speisen. Allerdings haben sie einen hohen Wert an Kohlenhydraten, daher bitte nur in geringen Mengen verwenden. Zum Backen eignen sich Low Carb Zuckerersatzstoffe besser, die eine zuckerähnliche Konsistenz haben. Sie geben dem Teig die nötige Festigkeit und sind hitzefest.

Was sind Eure Erfahrungen mit Zuckerersatzstoffen? Welchen verwendet Ihr am Liebsten?

Der neue Jajabar – Vegan | Low Carb | Keto | Paleo

Endlich sind sie da: Die neuen jaja’s Low Carb Schokolade-Riegel “Jajabar”!

Endlich sind sie da: Die neuen jaja’s Low Carb Schokolade-Riegel „Jajabar“! Lange haben wir experimentiert bis sie perfekt waren und dabei viele Rückschlage einstecken müssen. Ich wollte auf keinen Fall einen Low Carb Schokolade-Riegel auf den Markt bringen, bei dessen Geschmack einem nur das Wort „gesund“ in den Sinn kommt. Stattdessen war mir wichtig, dass der Geschmack absolut im Fokus steht und der Riegel Euch zeigt, dass Genuss ohne schlechtes Gewissen absolut möglich ist! 🙂 In diesem Beitrag lest Ihr einige Infos zu dem Riegel und über dessen Entstehungsgeschichte.


Wie alles begann

Bereits vor 6 Jahren wollte ich unbedingt meine eigene Low Carb Schokolade auf den Markt bringen. Jetzt kann ich ganz anständig backen und kochen, aber Schokolade machen kann ich wirklich nicht. Glaubt mir, ich habe es probiert. Also ging ich auf die Suche nach einem Konditor, der die Schokolade für mich macht. Vor ca. 5 Jahren bin ich dann in München fündig geworden und habe einen Konditor aufgetrieben, der zwar ansich herkömmliche Süßwaren produziert hat, aber sich gerne an die Low Carb Schokolade herangewagt hat. Das Ergebnis war geschmacklich super und auch qualitativ hochwertig. Mir war es stets wichtig, dass nur beste Zutaten verwendet werden und, dass zum Süßen lediglich Erythrit verwendet wird. Warum? In diesem Artikel könnt Ihr lesen, warum Erythrit mein Favorit unter den Zuckerersatzstoffen ist: http://jajas-lowcarb.com/product/jajabar-cremige-nuss/

Der einzige Nachteil von Erythrit ist, dass es im erkalteten Zustand kristallisiert sobald es mehr als 30% der Gesamtmasse eines Rezeptes ausmacht. Jetzt ist das natürlich nicht bei allen Low Carb Schokoladesorten der Fall. Dunkle Zartbitterschokolade zum Beispiel benötigt nur wenig Süße, eine weiße Schokoladesorte dafür umso mehr. Also wurde bei den besonders süßen Sorten ein Hauch Stevia hinzugefügt. Wie Ihr wisst wenn Ihr mir schon länger folgt, kann Stevia nichts für seinen schlechten Ruf. Es schmeckt nämlich gar nicht bitter in seiner puren Form, sondern einfach nur seeeeehr süß. 300mal so süß wie Zucker um genau zu sein. Jetzt könnt Ihr Euch natürlich vorstellen, dass man tatsächlich nur ein kleines Häuchchen Stevia benötigt um die Schokolade so süß zu machen, damit weniger als 30% Erythrit verwendet werden können. Ich hoffe, das war verständlich!? Ich weiß gerade nicht, wie ich es besser erklären soll…. 😉


Nicht alles was glänzt, ist Gold

So weit so gut, also hatte ich meine Low Carb Schokolade. Und die 11 Sorten davon haben Euch richtig gut geschmeckt. Mir auch übrigens. Aber es gab zwei Probleme. Beim Transport über den Onlineshop zu Euch nachhause sind leider immer wieder Tafeln zerbrochen. Was mir natürlich sehr leid getan hat (wir haben übrigens auch jede einzelne Tafel ersetzt), besonders aber wenn die Schokolade als Geschenk gedacht war und kaputt angekommen ist. Auch „Vorsicht zerbrechlich“-Aufkleber und Füllmaterial im Paket hat oft nichts gegen die Brutalität der Post geholfen.

Das zweite Problem bestand für uns darin, dass unser Produzent immer teurer wurde und auch bei steigender Abnahmemenge unsererseits, stets seine Preise erhöhte. Für uns hat sich damit ein besonders blöder Teufelskreis ergeben, da sich unsere Marge stets verkleinerte und bei Reklamationen auf Grund von Bruchware haben wir tatsächlich teilweise draufgezahlt.  Und bei aller Liebe aber irgendwann muss man die Kirche auch im Dorf lassen. Also haben wir uns schlussendlich vom Hersteller und den Schokoladetafeln getrennt.


Wieder zurück zum Anfang

Danach habe ich viiiiiele Hersteller getroffen und noch mehr Low Carb Schokolade probiert, aber es wollte nicht recht klappen. Bis jetzt! Denn endlich habe ich einen langjährigen Partner von uns dazu gebracht, auch Schokolade für mich herzustellen. Auch hier galten die gleichen Richtlinien: qualitativ hochwertige Zutaten und gesüßt wird nur mit Erythrit und Stevia. Auch die Problematik mit den zu Bruch gegangenen Tafeln konnten wir beseitigen indem wir Riegel daraus gemacht haben. Was besonders praktisch daran ist? Jetzt passen sie auch perfekt in die Handtasche 🙂

Auch haben wir nun nicht nur einfach eine Schokolade mit einem bestimmten Geschmack, sondern feinste Zartbitterschokolade ohne Zuckerzusatz aus Belgien, die einen weichen Kern aus einer geschmackvollen und zarten Creme ummantelt. Die Low Carb Schokolade-Riegel enthalten selbstverständlich weder Gluten, noch Laktose oder tierische Inhaltsstoffe. Sie sind wie übrigens, wie alle anderen Produkte auch, für Diabetiker geeignet! Pro Riegel haben sie nur 1,4g natürlich vorkommenden Zucker, was ich ziemlich toll finde!

Ihr seht schon, ich finde die neuen Riegel richtig spitze! Aber sie erleichtern mir tatsächlich oft das Leben, denn mein Alltag kann mitunter richtig stressig sein. Und dabei will ich nicht zwischendurch, nur weil keine Zeit bleibt, etwas Ungesundes oder Kohlenhydratlastiges essen müssen. Also habe ich nun immer einen (oder 2, oder 3) Riegel dabei 🙂


Jetzt seid Ihr aber wirklich schon sehr neugierig? 😉 —HIER GEHT’S DIREKT ZU DEN RIEGELN

So, jetzt habe ich Euch tatsächlich sehr lange erzählt, warum die neuen Low Carb Schokolade-Riegel spitze sind 🙂 Aber Euch dürften sie auch gut zugesagt haben, waren sie doch am ersten Wochenende bereist ausverkauft 😉 Vielen Dank dafür!! Habt Ihr sie bereits probiert? Wie haben sie Euch geschmeckt? Ich freue mich wirklich über jede einzelne Antwort!

5 Fehler beim Umstieg auf eine LCHF Ernährung

LCHF steht für low-carb/high-fat und beschreibt die Grundzüge dieser Ernährungsform schon recht gut.

LCHF steht für low-carb/high-fat und beschreibt die Grundzüge dieser Ernährungsform schon recht gut. Doch beim Umstieg auf eine LCHF Ernährung gibt es einige Fehler, die sehr häufig sind und oft daran schuld sind, wenn sich der erhoffte Erfolg nicht einstellt.

Ich habe in diesem Artikel die häufigsten Fehler bzw. Anfangsschwierigkeiten zusammengefasst, wie ich sie, sowohl aus meiner Beratungstätigkeit als Ernährungscoach kenne als auch aus meiner ganz persönlichen Erfahrung und meinem eigenen Weg zu LCHF.


Fehler Nummer 1: Zu wenig Fett

Das mag jetzt vielleicht kontraintuitiv klingen, aber das ist wirklich einer der ganz häufigen Fehler, die man am Anfang einer LCHF Ernährung macht. Die Hintergründe sind natürlich klar. Jetzt hat man Jahrzehnte lang jedes Krümelchen Fett gemieden, wie der Teufel das Weihwasser und nun soll man auf einmal viel davon essen. Das ist kognitiv schwer zu verarbeiten. Wie baut man einfach und unkompliziert langsam mehr Fett in die Ernährung ein? Zu Beginn, ist es einfach einmal wichtig, die natürlich vorkommenden Fette in den Lebensmitteln zu akzeptieren und nicht nach fettreduzierten oder sehr mageren Produkten zu greifen. Milchprodukte in der Vollfettvariante, Schopfbraten und Bauchfleisch statt Karree oder Filet-Steak. Gemüse in Butter schwenken und Olivenöl auf den Salat. Auf diese Art und Weise lässt sich vollkommen natürlich mehr Fett in die Ernährung einbauen.


Fehler Nummer 2: Zu viel Eiweiß (Protein)

Ein Missverständnis, das mir oft begegnet, sowohl bei Kunden als auch bei „Kritikern“ der LCHF Ernährung, ist die Meinung, dass es sich bei LCHF um eine besonders eiweißreiche Ernährungsform handeln würde. Dies ist überhaupt nicht so, ganz im Gegenteil, bei der LCHF Ernährung sollte man darauf achten nur moderate Mengen an Protein zu sich zu nehmen.

Hier komme ich noch einmal auf den Punkt zurück, den ich schon unter Fehler Nummer 1 angesprochen habe. Wählt man tierische Produkte mit einem natürlich hohen Fettgehalt, ist dementsprechend die Menge an enthaltenem Eiweiß reduziert. Ist die Fleischportion zu groß, zu mager oder isst man zu viel Käse, der oft sehr viel Protein enthält, so schießt man leicht über das Ziel hinaus und nimmt zu viel Protein zu sich.

Warum ist zu viel Protein ein Problem? Protein ist nicht etwa schädlich für die Nieren oder fördert Gicht. Diese Annahmen sind veraltet und durch gute klinische Studien wiederlegt. Dies ist also nicht der Grund, warum zu viel Protein ein Problem darstellen kann. Die wirkliche Problematik ist nicht ganz so offensichtlich und mag für viele überraschend sein –  Protein stimuliert Insulin und zu viel Protein wird zu Zucker (Glucose) umgewandelt.


Fehler Nummer 3: Durchfall, Magenbeschwerden und Verstopfung

Der Körper produziert nur Dinge, die er auch wirklich benötigt. Wenn man Jahre oder Jahrzehnte lang fettarm isst, dann wird auch die Produktion von Verdauungsenzymen eingeschränkt. Kann das Fett nicht aufgespalten werden, so gelangt es unverdaut in den Dickdarm und führt zu Durchfall und Fettstuhl. Um dies zu vermeiden, kann es, besonders am Anfang, Sinn machen Verdauungsenzyme zu den Mahlzeiten dazu zu nehmen.

Bei einer wohl formulierten LCHF Ernährung werden auch jede Menge faserreiche Pflanzen konsumiert. Auch das kann anfänglich den Verdauungstrakt überfordern. Nebenbei haben viele eher zu wenig Magensäure als zu viel. Sowohl ich persönlich, als auch viele meiner Klienten haben mit der zusätzlichen Einnahme von Betain HCl vor den Mahlzeiten, sehr gute Erfolge erzielt.


Fehler Nummer 4: Der Carb-Kater oder die Atkins-Flu

Insulin erhöht die Resorption von Salz über die Niere. Wer kohlenhydratereduziert isst, hat weniger Insulin im System und scheidet daher mehr Salz und andere Elektrolyte über die Niere aus. Die Folge sind Symptome wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche. Da diese Symptome sehr an einen grippalen Infekt erinnert, bezeichnet man diesen Zustand als Carb-Kater oder auch Atkins—Flu (flu: engl. Grippe). Dem Carb-Kater kann man leicht entgegenwirken. Es empfiehlt sich  allgemein mehr Salz zu verwenden und jeden Tag ein Glas Knochenbrühe zu trinken.


Fehler Nummer 5: Das Suchtpotential von Zucker und Getreide unterschätzen

„Einmal gepoppt, nie mehr gestoppt“ – was als lässiger Webeslogan einer Cracker-Marke gedacht war, beschreibt äußerst treffend die abhängig machende Natur dieser Lebensmittel. Zucker und Getreide macht nicht nur im übertragenen Sinne süchtig. Aus Versuche mit Tieren und Menschen zeigt sich, dass Süßigkeiten die gleichen Gehirnareale aktiviert wie Heroin. Während Zucker unser Belohnungszentrum aufleuchten lässt wie einen Weihnachtsbaum, wirkt Getreide über einen anderen Mechanismus. Das Glutenprotein in Getreide und euch Casein, ein Protein in Milch, zeigen die Fähigkeit, die Blut-Hirn Schranke zu überwinden und an Opioidrezeptoren im Gehirn zu binden. Dies wird dann besonders zum Problem, wenn die Barrierefunktion des Darms gestört ist (leaky-gut) und diese Proteine ungehindert in den Blutkreislauf übertreten können.


Die Grundregeln im Überblick

  1. Wenig Kohlenhydrate
    · Zucker und Stärken vermeiden.
    · Dazu gehört auch besonders zuckerhaltiges Obst wie Bananen und Weintrauben sowie ALLE Fruchtsäfte
  2. Protein in moderaten Mengen
    · Vorsicht bei mageren Proteinquellen wie Tunfisch oder Hühnerbrust
    · Max. 1g pro kg Körpergewicht, eher 0,7 g/ kg angestrebtes Körpergewicht
  3. Genügend Fett
    · Gemüse immer mit viel Butter, Kokosöl, oder Schmalz anrichten
  4. Die richtige Art von Fett verwenden
    · Tierische Fette
    · Gesättigte und einfach ungesättigte Fette
    · Gerne natives Kokosöl
    · Kein oder wenig Omega-6 Fett (Pflanzenöle wie Raps-, Maiskeim- oder Sojaöl)
  5. Ausreichend Salz
    · Wer nach einem Paleo-Vorbild isst, braucht nicht mit Salz zu sparen. Salz kommt in natürlichen Lebensmitteln nur in geringen Mengen vor. Am besten natürliches Meersalz oder jodiertes Speisesalz ohne Rieselhilfe und sonstigen Zusätzen.
  6. Im Zweifel – weniger Kohlenhydrate essen
  7. Im Zweifel – mehr Fett essen
  8. Im Zweifel – mehr Gemüse essen

Dieser Artikel ist zuerst im Blog von Mag. Julia Tulipan erschienen! Schaut unbedingt bei ihr vorbei, sie hat tolle Infos und jede Menge Rezepte 🙂 

Du brauchst den richtigen Anstoß um Deine Ernährung umzustellen? Dann habe ich das passende Starter-Set für Dich, mit allem, was Du brauchst: Großes Low Carb Starter Set: Mandelmehl, Erythrit, Buch ‘High Life – Low Carb’

Stevia – Die Ergänzung Zu Erythrit Und Xylit

In diesem Beitrag wollen wir viel gestellte Fragen zum Süßungsmittel Stevia beantworten und Euch auch zeigen, wie Ihr es richtig verwenden könnt!

In diesem Beitrag wollen wir viel gestellte Fragen zum Süßungsmittel Stevia beantworten und Euch auch zeigen, wie Ihr es richtig verwenden könnt!

Was ist Stevia?

Stevia wird aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen und hat die ca. 300 fache Süßkraft von Zucker!! Im Handel ist es in seiner puren Form selten erhältlich. Es wird meist verändert, sodass es nur noch die doppelte Süßkraft von Zucker hat. Wird es mit Erythrit gestreckt, ist dies kein Problem, da Erythrit keine verwertbaren Kohlenhydrate hat. Wir das Stevia aber mit einer Substanz gestreckt, die Kohlenhydrate besitzt, können wir Euch davon nur abraten.

In seiner puren Form ist Stevia als ganz feines Pulver zu bekommen. Dieses ist auf Grund seiner extremen Süße zum Backen von Süßspeisen nicht geeignet da die Teige dann viel zu flüssig wären weil die Masse des Zuckers fehlen würde.

Wozu benötigt man nun Stevia?

Stevia ist die perfekte Ergänzung zur Herstellung von Flüssigkeiten wie Sirups oder Marmeladen. Wenn Xylit und Erythrit einen zu großen Teil (ca. mehr als 30%) des Rezeptes ausmachen, kristallisieren sie beim Erkalten leicht, da sie eine schlechte Löslichkeit besitzen. Bei Sirups und Marmeladen benötigt man aber meist so viel Erythrit oder Xylit, dass es definitiv kristallisieren würde. Diese Kristalle lösen sich zwar beim Erwärmen wieder auf und sind unbedenklich jedoch ist es nicht angenehm, auf Kristalle zu beißen. Daher verwendet man am besten nur wenig Erythit und Xylit (ca. 25% der Gesamtmasse) und mischt es mit wenig(!) Stevia um die Süßkraft zu erhöhen und am Ende keine Kristalle zu erhalten.

Da es sehr mühsam und auch teuer ist, Stevia und Erythrit bzw. Xylit im richtigen Verhältnis zueinander zu mischen, gibt es Erythrit-Stevia-Mischungen am Markt, die die richtige Zusammensetzung aufweisen.

Wenn Du Lust bekommen hast, mit Stevia zu experimentieren, kannst Du es HIER im Shop ansehen!

Beyond Meat Burger: ein Erfahrungsbericht

Ich bin durchaus der Meinung, dass in unserer Gesellschaft zu viel Fleisch und eine zu hohe Anzahl an tierischen Produkten gegessen wird.

Ich habe den neuen Beyond Meat Burger für Euch getestet!

Ich ernähre mich nicht vegan oder vegetarisch, aber ich bin durchaus der Meinung, dass in unserer Gesellschaft zu viel Fleisch und eine zu hohe Anzahl an tierischen Produkten gegessen wird. Darum habe ich für Euch den veganen Beyond Meat Burger getestet.

Ich selbst achte beim Konsum von tierischen Produkten stets auf gute Herkunft und hohe Qualität; dafür zahle ich auch gerne mehr. Beim Discounter ein Stück Fleisch zu kaufen, würde mir im Traum nicht einfallen. Ich bin der Meinung, es gibt Dinge, bei denen spart man nicht. Ich bin auch stets auf der Suche nach vegetarischen oder veganen Alternativen und esse längst nicht jeden Tag Fleisch oder tierische Erzeugnisse. Jetzt ist der Verzicht auf tierische Proteine für jemanden, der sich nicht Low Carb ernährt natürlich wesentlich einfacher als für mich. Dadurch war ich sehr erfreut, vom Beyond Meat Burger zu erfahren, der eine echte Alternative zum klassischen Burger sein soll. Also habe ich mich sofort auf den Weg gemacht um ihn zu testen – und wurde bitter enttäuscht! Aber lest selbst…

Wie schmeckt der Beyond Meat Burger und kann er einem herkömmlichen Burger das Wasser reichen?

Als ich von Beyond Meat erfahren habe, habe ich sofort im Internet darüber recherchiert. Zuerst dachte ich, es würde sich um einen Analogfleisch-Burger handeln, allerdings ist dem nicht so; es handelt sich um einen Burger auf Pflanzenbasis (alle Infos hierzu findet Ihr weiter unten). Meine Neugier ist weiterhin gestiegen: Kann ein Burger auf Pflanzenbasis wirklich schmecken wie ein Fleisch-Burger? Das Internet ist sich zumindest ziemlich einig, dass es so ist!

Also musste ich das natürlich ausprobieren. Und – was soll ich sagen? – ich wurde mehr als enttäuscht! Der Burger sieht roh schon ziemlich überzeugend echt aus, und auch die Konsistenz ist einem echten Burger nicht unähnlich. Allerdings reicht und schmeckt der Burger wirklich komisch. Ich kann den Geschmack gar nicht richtig beschreiben, irgendwie ähnlich wie ein Sojaburger (obwohl kein Soja enthalten ist). Jetzt bin ich in das Experiment mit dem Gedanken gegangen, dass der Burger vermutlich nicht tatsächlich wie Fleisch schmecken wird, daran hat es also nicht gelegen. Aber es war wirklich ein ekelhafter Geschmack. (Zubereitet haben wir den Burger übrigens nach Packungsanleitung – wie einen normalen Burger).

Ich habe den Burger natürlich nicht allein verkostet, sondern auch andere Meinungen eingeholt und leider ist er bei uns allen im Mistkübel gelandet. Auch Hunde kann er übrigens nicht überzeugen. Ich kann mir vorstellen – ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen – , dass der Burger Vegetariern oder Veganern durchaus gut schmecken kann, da ich aus meiner vegetarischen Phase weiß, dass sich die Geschmacksempfindungen verändern.

Vor dem Probieren war ich richtig aufgeregt und habe mich schon sehr darauf gefreut, eine Alternative zu haben, allerdings werde ich die restlichen Burger, die noch im meinem Gefrierer liegen, wegschmeißen. Schade, denn optisch war er wirklich schön!

Beyond Beat Burger – Was ist drin?

Auf der Zutatenliste befindet sich unter anderem:

Erbsenproteinisolat, Rapsöl, raffiniertes Kokosnussöl, verschieden Aromen (Aromen, Raucharoma), Stabilisatoren wie u.a Gummi Arabicum, Kartoffelstärke, Cellulose, Methylcellulose, Antioxidationsmittel wie Essigsäure und Ascorbinsäure, Rote Beete für die Farbe, …

Die Zutaten wirken auf den ersten Blick nicht allzu schlecht, allerdings werden sie sehr stark verarbeitet und unter Dampf geformt, um der Konsistenz von Fleisch und dessen Geschmack möglichst nahe zu kommen. Die Zutaten sind nicht bio.

Ist der Burger gesund? Wie sehen die Nährwerte aus?

Darüber lässt sich streiten, allerdings sind Vitamine und Mineralstoffe eher Mangelware (siehe Nähwerttabelle) und auch der Fettgehalt ist relativ hoch und hat in etwa den Wert eines herkömmlichen Burgers. Wer denkt, „Kokosöl klingt doch gesund, oder?“. hat ja prinzipiell recht, allerdings handelt es sich hierbei um raffiniertes Kokosöl. Durch das Erhitzen verliert das Öl seine positiven Eigenschaften und Nährstoffe. Der Salzgehalt des Beyond Meat Burgers wurde schon des Öfteren kritisiert, da dieser bei 16% des Tagesbedarfs liegt und somit sehr hoch ist. Im Bezug auf Kalorien, Fett, Kohlenhydrate ist der Beyond Meat Burger einem Rindfleischburger nicht unähnlich.

Wo gibt es den Beyond Meat Burger zu kaufen und was kostet er?

In Österreich gibt es Burger in einzelnen Geschäften und in jedem Metro. Ich habe ihn bei einer Metro-Filiale gekauft und musste feststellen, dass es ihn leider nur in 10er Verpackungen gibt. Also habe ich nun einige Beyond Meat Burger zuhause. Verkauft werden sie gefroren und gekostet hat die Packung 26,29€, also 2,63€ pro Burger, was ziemlich teuer ist.

Ist der Verzehr von Beyond Meat Burgern ethisch korrekt? Wer steckt dahinter?

Hinter dem Vertrieb in Deutschland steckt die Firma Wiesenhof, der größte Geflügelproduzent in Deutschland. Und auch Tyson Food ist als Großinvestor involviert, einer der größten Fleischproduzenten in Amerika. Aus ethischer Sicht ist der Verzehr also, meines Erachtens nach, als bedenklich einzustufen, unterstützt man durch den Kauf erst recht die Massentierhalter.

Beyond Meat Burger – Fazit

So sehr ich mich auf den Burger gefreut habe, umso weniger konnte er überzeugen. Den Meinungen im Internet zufolge, gibt es allerdings genügend Menschen, denen der Burger schmeckt, wobei ich auch bei übertrieben positiven Berichten vorsichtig bin. Ich finde es schade, dass er – zumindest für mich – keine Alternative darstellt. Statt Fleisch nicht zu gleichen, war er für uns auch wirklich ekelhaft. Ich bin auch der Meinung, dass es der Reputation des Unternehmens nicht zugute kommt, mit Fleisch-Giganten zusammenzuarbeiten. Ich für meinen Teil werde also, bis es eine wirkliche Alternative gibt, weiterhin beim sehr bewussten Fleischkonsum bleiben.

Dies ist nur meine persönliche Meinung, die ich hier mit Euch teile und freue mich wirklich über jede Erfahrung, die ihr mit Beyond Meat gemacht habt!

PS: Falls Ihr Euch fragt, welches Brot ich für den Burger verwendet habe:

Effektives und gesundes Abnehmen mit Low Carb und Sport

Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, muss seinen Körper mit der dafür nötigen Energie versorgen.

Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, muss seinen Körper mit der dafür nötigen Energie versorgen. Unser Körper bekommt diese am effektivsten durch Kohlenhydrate. Gemäß dem weit verbreiteten Zusammenhang sollte Low Carb in Kombination mit Sport keine gute Idee sein, oder? Ganz im Gegenteil: Mit einer Low Carb-Ernährung können Sportler gesund und effektiv abnehmen.

Benötigt der Körper Energie für sportliche Aktivitäten in Form von Kohlenhydraten?

Unser Körper gewinnt Energie aus Zucker (Glukose) und speichert diese als Glykogen in der Leber und in den Muskelzellen. Sobald die Glykogenspeicher leer sind, ist keine Energie mehr vorhanden und der Körper steht vor einer sogenannten „Wand“. In dieser speziellen Situation schreit unser Körper nun förmlich nach Glukose-Nachschub. Leider sind viele Körper nicht auf eine solche Situation vorbereitet und können sich nicht entsprechend verhalten. Somit passiert, was eigentlich nicht passieren soll: Der Körper vergreift sich an der Muskelmasse. Durch die Gluconeogenese stellt der Körper Energie aus körpereigenem Eiweiß her und dadurch verlieren die Sportler Muskelmasse. Um diesem großen Problem zu entgehen, bietet sich das „Fettstoffwechseltraining“ an. Dieses basiert auf Low Carb und gewinnt vor allem im Ausdauer-Sport stetig an Bedeutung.

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass die Kohlenhydrate für den menschlichen Körper der wichtigste Energielieferant sind. Dennoch ist die maximal mögliche Menge an Energie, die unser Körper aus den Kohlenhydraten ziehen kann, nur begrenzt speicherbar. Dadurch wird die Leistung automatisch limitiert und stark eingeschränkt. Um dieses große Problem zu umgehen, setzen immer mehr Menschen beim Sport auf eine gesunde Low Carb-Ernährung. Anstatt den Körper weiter mit Kohlenhydraten aufzuheizen, wechseln die Sportler einfach den Energielieferanten (Fett als Ersatz für Kohlenhydrate) und setzen auf die sogenannte Ketose.

Ketose ersetzt Glukose

Damit Dein Körper aus den vorhandenen Fettreserven Energie gewinnen kann, müssen die Fette zuerst einmal in eine für den Körper verwertbare Form transferiert werden. Bei dieser wichtigen Umwandlung werden die sogenannten Ketonkörper aus den vorhandenen Fettzellen gewonnen und ersetzen anschließend den bisherigen Energielieferanten Glukose. Dieser wichtige Vorgang wird Ketose genannt. Wenn Du mehrere Tage lang entweder sehr wenig (maximal 30 Gramm) oder gar keine Kohlenhydrate zu Dir nimmst, schaltet Dein Körper automatisch in den Ketose-Stoffwechsel um. Der große Vorteil für Dich: Dein Körper kann fortwährend und wesentlich länger Energie aus den vorhandenen Fettreserven schöpfen.

Im direkten Vergleich zum klassischen Glykogenspeicher hält der alternative Speicher auch beim Sport deutlich länger. Dadurch kannst Du Deinen Körper über einen weitaus größeren Zeitraum mit der nötigen Energie für alle sportliche Aktivitäten versorgen. Zusätzlich kannst Du Deinen Fettstoffwechsel beim Sport noch aktiv trainieren und optimieren. Dies funktioniert aber erst, sobald Dein Körper die anfängliche Anpassungsphase an die vorteilhafte Ketose abgeschlossen hat. Der gesamte Vorgang kann unter Umständen mehrere Wochen lang dauern, doch es lohnt sich für Dich, wenn du am Ball bleibst. Lass Dich in der Anfangszeit nicht beirren, denn es ist vollkommen normal, dass Du Dich zuerst etwas schlapp fühlst. Sobald dies vorbeigeht, kannst Du Bei Deinen sportlichen Aktivitäten wieder voll durchstarten. Spätestens dann wirst Du zu 100 Prozent davon überzeugt sein, dass sich Low Carb auch mit regelmäßigem Sport kombinieren lässt.

Mit Sport und wenig Kohlenhydraten effektiv und gesund abnehmen

Ohne oder mit wenig Kohlenhydraten Sport zu treiben ist definitiv möglich und ein längerer Prozess. Reduzierst Du Kohlenhydrate auf einmal zu stark und zu schnell, wird Dich Dein Körper mit den oben genannten Symptomen bestrafen. Er wird es mit der Zeit aber auf jeden Fall lernen, dass er trotz Low Carb-Ernährung mehr als genügend Energie bekommt.

Die meisten Menschen, die abnehmen wollen, stellen zuerst ihre Ernährung auf Low Carb um. Viele von ihnen merken recht schnell, dass regelmäßiger Sport ihr Vorhaben spürbar positiv beeinflusst. Deshalb ist es am vernünftigsten, wenn Du langsam damit beginnst die Kohlenhydrate zu verringern und zur gleichen Zeit mit dem Sport anfängst. Dadurch gewöhnst Du Deinen Körper im Rahmen einer Low Carb-Ernährung optimal an die Tatsache, dass er zukünftig keine oder nur noch sehr wenig Kohlenhydrate bekommt. Stattdessen holt sich Dein Körper in Zukunft seine Energie aus Deinen Fettreserven. Dadurch wirst Du auf lange Sicht deutlich an Gewicht verlieren und abnehmen. Je weniger Kohlenhydrate Dein Körper bekommt, desto schneller muss sich Dein Körper an den Fettspeichern vergreifen. Wie lange dies dauert, bis die Umstellung zu 100 Prozent funktioniert, hängt von Dir und Deinem Körper ab. Eines solltest Du Dir an dieser Stelle immer wieder ins Gedächtnis rufen: Du musst durchhalten, denn nach der Umstellung des Stoffwechsels wird alles einfacher!

Nimm Dir auf jeden Fall ausreichend Zeit und setze Dir beim Sport und beim Abnehmen realistische Ziele. Übertreibe es mit dem Abnehmen nicht gleich und stimme Deine Low Carb-Ernährung auf Deine regelmäßigen Sport-Aktivitäten ab. Nach mehreren Tagen oder Wochen wirst Du merken, dass Dein Körper wieder über genügend Energie zum Trainieren verfügt und dass das Abnehmen sichtbar voranschreitet. Am besten trainiert Du zwei- bis dreimal pro Woche und kombinierst Ausdauertraining mit Krafttraining. Am effektivsten funktioniert die Kombination aus Sport und Low Carb, wenn Du mindestens 1 Stunde lang am Stück und in einer gleich bleibenden Geschwindigkeit oder Intensität Sport treibst. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du Rad fährst, läufst, schwimmst oder skatest. Auch bei einer Low Carb-Ernährung solltest Du unbedingt darauf achten, dass Du Deinen Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt.

Viele Prominente und Profisportler schwören auf Low Carb

Low Carb ist keinesfalls eine Randerscheinung oder ein gut gehütetes Geheimnis. Immer mehr Sportler setzen auf eine gesunde Low Carb-Ernährung und erzielen mit dieser sehr gute Ergebnisse. Es gibt sogar viele weltbekannte Prominente und einige Profisportler, die auf Low Carb setzen. Die Sängerin Beyoncé hat einen heißen und athletischen Körper. Damit sie diesen weiter behält, macht Beyoncé regelmäßig Sport und ernährt sich bewusst. Auch Oscar-Preisträgerin Charlize Theron hält nicht viel von Kohlenhydraten und schwört auf eine gesunde und ausgewogene Low Carb-Ernährung. Die weltbekannte Schauspielerin Catherine Zeta Jones hat ihren Körper durch den rigorosen Verzicht auf sämtliche Kohlenhydrate vollkommen neu geformt und ist heute viel schlanker als früher. Einer der bekanntesten Profisportler, der auf die Low Carb-Ernährung schwört, ist der britische Radrennfahrer Christopher (Chris) Froome. Christopher hat die Tour de France ganze 4 mal gewonnen und besitzt einen überaus leistungsfähigen Körper. Dank regelmäßigem Sport und einer gesunden Low Carb-Ernährung hat Froome bei einer Körpergröße von 1,86 Meter ein Renngewicht von knapp 70 Kilogramm. Ein weiterer Profisportler, der auf eine vielseitige und ausgewogene Low Carb-Ernährung schwört, ist Jaime Staples. Der erfolgreiche Profikartenspieler gehört zum bekannten PokerStars-Eliteteam und verzichtet auf alle dickmachende Kohlenhydrate.

Sport ohne Kohlenhydrate funktioniert!

Es spielt keine Rolle, ob Du beim Sport abnehmen oder fitter werden willst. Beide Ziele kannst Du auch ohne oder mit sehr wenig Kohlenhydraten erreichen. Leider geben viele Sportler in der Anfangsphase nach der Umstellung auf Low Carb zu schnell auf und geben ihren Körper nicht die nötige Zeit den Stoffwechsel umzustellen. Es ist ganz normal, dass Du Dich in den ersten Tagen oder sogar Wochen energielos und müde fühlst.

Wenn Du nicht gleich aufgibst und die Umstellung durchziehst, wirst Du schon bald wieder über genügend Energie verfügen. Nach der erfolgreichen Umstellung holt sich Dein Körper die Energie für den Sport nicht von den Muskelzellen, sondern von den vorhandenen Fettreserven. Dadurch profitierst Du zum einen von einer kontinuierlichen und gesunden Energieversorgung und kannst zum anderen effektiver abnehmen. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Du Deinen Fettstoffwechsel durch eine Low Carb-Ernährung wesentlich verbessern kannst.

Wie gut dies in der Praxis beim Sport funktioniert, hängt vor allem vom Umfang und der Intensität der sportlichen Belastungen ab. Die entscheidenden Faktoren, die einen direkten Einfluss auf das Timing und den Anteil der Kohlenhydratzufuhr Deines Körpers haben, sind die Häufigkeit, die Dichte und der Umfang Deines Sport-Trainings. Am effektivsten funktioniert eine Low Carb-Ernährung, wenn Du regelmäßig Sport machst und Deinem Körper die nötigen Regenerationszeiten gönnst.

PS. Weil wir keine Ärzte sind, müssen wir Dich auf Folgendes aufmerksam machen:

Die auf dieser Webseite und dem dazugehörigen Blog dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten Ernährungsmethoden, diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Jaja und Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

Zucker in Getränken in Deutschland doppelt so hoch

Am 17.05.2019 hat die Stiftung Warentest einen Artikel veröffentlich, aus dem hervorgeht, dass der Zucker in Getränken in Deutschland fast doppelt so hoch ist wie in Großbritannien.

Am 17.05.2019 hat die Stiftung Warentest einen Artikel veröffentlich, aus dem hervorgeht, dass der Zucker in Getränken in Deutschland fast doppelt so hoch ist wie in Großbritannien. Den Grund dafür erfährst Du in diesem Artikel.

Der Zuckergehalt in Softdrinks ist weltweit zu hoch. Das wissen die Hersteller, die WHO (Weltgesundheitsorganisation), die Regierung und zum Großteil auch die Konsumenten. Warum wird dann immer noch so viel Zucker verwendet? Und warum enthält das gleiche Getränk in einem Europäischen Land fast doppelt so viel Zucker wie in einem anderen?

Zucker in Getränken sehr unterschiedlich #fantagate

Die Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass Fanta in Deutschland 45,5g Zucker pro 500ml enthält. In Frankreich sind es 32,5g und in Großbritannien sind es „nur“ 23g. Es handelt sich hierbei nicht um eine andere Sorte, wie etwa „Fanta light“, sondern bezieht sich auf die Standard-Sorte. Sprite enthält in Deutschland übrigens ebenso 45,5g Zucker, in Großbritannien allerdings nur 16,5g. Die Zuckerwerte in Frankreich und Portugal bewegen sich in den meisten Fällen dazwischen.

Softdrinks in Österreich

Die Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass Fanta in Deutschland 45,5g Zucker pro 500ml enthält. In Frankreich sind es 32,5g und in Großbritannien sind es „nur“ 23g. Es handelt sich hierbei nicht um eine andere Sorte, wie etwa „Fanta light“, sondern bezieht sich auf die Standard-Sorte. Sprite enthält in Deutschland übrigens ebenso 45,5g Zucker, in Großbritannien allerdings nur 16,5g. Die Zuckerwerte in Frankreich und Portugal bewegen sich in den meisten Fällen dazwischen.

Wieviel Zucker in Getränken in Österreich zu finden ist, wurde leider nicht getestet. Aber wir haben natürlich Feldforschung auf höchstem Niveau für Dich betrieben und haben im Supermarkt nachgesehen. Laut Nährwertangaben des in einer bekannten Österreichischen Lebensmitteleinzelhandels-Kette erhältlichen Fantas, beträgt der Zuckergehalt pro 100ml 10,3g, das wären auf 500ml sogar 51,5g. Also sogar mehr als in Deutschland!

Bei Sprite sieht die Sache anscheinend komplett anders aus. Wir konnten im Österreichischen Sortiment lediglich die 2017 überarbeitete Rezeptur finden, welche neben Zucker vor allem Süßstoffe enthält und pro 100ml 1,9g Zucker enthält(1), das sind 9,5g pro 500ml. In Deutschland dürfte die alte Rezeptur verwendet werden(2), welche wie gesagt 45,5g Zucker enthält.

Warum in Deutschland die Sprite-Variante mit mehr Zucker und in Österreich jene mit weniger im Sortiment ist, bleibt rätselhaft. Noch mysteriöser wird es wenn man bedenkt, dass es bei Fanta genau umgekehrt ist… Wir haben im Netz keine Antworten gefunden aber bitte teilt uns in den Kommentaren mit wenn Ihr eine Theorie habt.

Zuckeranteil gleichbleibend hoch

Aber zurück zum Test: Cola und Pepsi fügen ihren Original-Sorten in allen Ländern gleich viel Zucker zu. Die Firmen rechtfertigen den hohen Zuckergehalt von 53g pro 500ml Cola und 54g pro 500ml Pepsi mit dem breiten Alternativ-Sortiment an Light-Produkten.

Warum unterscheidet sich nun der Zuckergehalt in Getränken?

Der Unterschied des Zuckeranteil in Softdrinks Europas und Großbritanniens liegt vermutlich an der 2018 in Großbritannien eingeführten Zuckersteuer. Jedes Getränk, welches pro 100ml mehr als 5g Zucker enthält, muss eine Abgabe von 21 Cent leisten. Die Konsequenz ist allerdings das Verwenden von chemischen Süßstoffen, denen ebenfalls gesundheitlich bedenkliche Wirkungen nachgesagt werden.

Zucker in Getränken – wieviel ist gesund?

Laut WHO liegt der empfohlene Zuckerkonsum für einen erwachsenen Menschen durchschnittlich bei 50g pro Tag. Dazu gehört raffinierter Zucker und auch Zucker, welcher natürlich in Lebensmitteln vorkommt, etwa in Obst (Fruktose). Unserer Meinung nach ist selbst dieser Wert zu hoch angesetzt, da sich die WHO hierbei dem Anschein nach nur an Einfachzuckern orientiert, aber die gesamte Anzahl der Kohlenhydrate berücksichtigt werden sollte.

Generell gilt, dass der Konsum von Softdrinks mit Vorsicht zu behandeln ist. Sie sättigen nicht und man nimmt dadurch unnötige Kalorien zu sich. Außerdem führen sie zu einen Blutzuckeranstieg und in weiterer Folge zu Heißhunger. Noch dazu sind sie schlecht für die Zähne und enthalten neben Zucker und/oder chemischen Süßstoffen auch andere unnatürliche Inhaltsstoffe.

Wenn Dich der Guster auf Softdrinks packt, dann ist unserer Meinung nach die Light-Variante die besser Wahl, allerdings sollte auch diese nur in Maßen getrunken werden.

  1. https://www.coke.at/sprite/de/home/
  2. https://www.coca-cola-deutschland.de/marken/sprite/sprite

Karottentarte – oder auch Möhrentarte

Die Low Carb Karottentarte schmeckt jedem, ob groß oder klein! Und sie bringt auch noch jede Menge Vitamine mit sich und ist somit besonders gesund.

Die Low Carb Karottentarte schmeckt jedem, ob groß oder klein! Und sie bringt auch noch jede Menge Vitamine mit sich und ist somit besonders gesund.

Karotten besitzen nich immer die gleiche Menge Wasser, daher füge beim Backen dementsprechend mehr oder weniger Mandelmehl hinzu!

 

Low Carb Karottentarte Servieren und ohne schlechtes Gewissen genießen!

 pro Portion (Rezept ergibt 12 Portionen)
Kcal47
verwertbare Kohlenhydrate in g4,03
Protein in g4,4
Fett in g1,0

Schwarzwälder Kirschtorte

Der absolute Klassiker in der Backstube! Die Low Carb Schwarzwälder Kirschtorte steht ihrem Original allerdings weder in Geschmack noch Aussehen nach.

Der absolute Klassiker in der Backstube! Die Low Carb Schwarzwälder Kirschtorte steht ihrem Original allerdings weder in Geschmack noch Aussehen nach. Und dabei hat sie pro Stück nur 10g verwertbare Kohlenhydrate. Dabei geht allerdings ein Riesen-Kompliment an jeden, der es schafft, ein ganzes Stück auf einmal zu essen. Die Low Carb Schwarzwälder Kirschtorte ist nämlich sehr sättigend. Wie bei jeder Torte mit frischen und natürlichen Zutaten (egal, ob Low Carb oder nicht) gilt: Kirschen haben immer einen unterschiedlich hohen Wassergehalt, passe also die Menge des Mehls dementsprechend an!

Ein kleiner Tipp: Wenn Dir Kirschen zu viele Kohlenhydrate haben, kannst Du das Rezept natürlich auch mit anderem Obst machen!

 

Low Carb Schwarzwälder Kirschtorte servieren und ohne schlechtes Gewissen genießen!

 pro Portion (Rezept ergibt 16 Portionen)
Kcal465
verwertbare Kohlenhydrate in g10,33
Protein in g7,1
Fett in g43,5