Low Carb Biskuitroulade mit Orangencremefüllung

Die luftig leichte Low Carb Biskuitroulade mit Orangencremefüllung ist perfekt für jeden Anlass und mit ein bisschen Übung wirklich schnell gemacht!

Die luftig leichte Low Carb Biskuitroulade mit Orangencremefüllung ist perfekt für jeden Anlass und mit ein bisschen Übung wirklich schnell gemacht! Dabei hat sie nur 1,1g verwertbare Kohlenhydrate pro Portion!

 

Die Low Carb Biskuitroulade mit Orangencremefüllung servieren und genießen!

Bunte Low Carb CakePops

Bunte Low Carb CakePops: perfekt für Parties und Feiern und ein gesunder Spass für die ganze Familie

Bunte Low Carb CakePops: perfekt für Parties und Feiern und ein gesunder Spass für die ganze Familie 🙂

Optional zum CakePop-Maker kann der Teig auch im Backofen bei 170°C gebacken werden bis er leicht braun wird. Danach die Kruste abschneiden und den Teig mit Frischkäse (Menge nach Belieben) vermengen und zu Kugeln formen.

 

Bunte Low Carb CakePops servieren und ohne schlechtes Gewissen genießen!

 pro Portion
Kcal38
verwertbare Kohlenhydrate in g0,3
Protein in g2,5
Fett in g2,7

Low Carb Schokobrownie mit Walnuss und Chili

Der Low Carb Schokobrownie! Eine schokoladige Offenbarung mit erstaunlich wenig Kohlenhydraten! Nur 4,4g verwertbare Kohlenhydrate pro Portion.

Der Low Carb Schokobrownie! Eine schokoladige Offenbarung mit erstaunlich wenig Kohlenhydraten! Nur 4,4g verwertbare Kohlenhydrate pro Portion.

 

Servieren und genießen!

Neujahrsvorsätze zum Abnehmen

Willkommen im neuen Jahr! Für viele gilt ja das Motto: Neues Jahr, neues Glück! Und so stehen Neujahrsvorsätze zum Abnehmen ganz oben auf der Liste!

Neujahrsvorsätze zum Abnehmen

Willkommen im neuen Jahr! Für viele gilt ja das Motto: Neues Jahr, neues Glück! Und so stehen Neujahrsvorsätze zum Abnehmen ganz oben auf der Liste! Der Vorsatz abzunehmen ist übrigens der Beliebteste aller Zeiten. Sollte dieser Wunsch auch auf Deiner Liste ganz oben stehen, findest Du hier ein paar Tipps, wie Du das Ziel langfristig erreichst. Übrigens gelten all diese Tipps auch wenn Du Dein Gewicht halten möchtest, oder einfach ein gesünderes und fitteres Leben führen willst.

 

Gesündere Ernährung

Beim Abnehmen bzw. beim Halten des Gewichtes ist die Ernährung das Allerwichtigste. Die gängige Meinung unter Experten lautet, dass 70% des Erfolges durch die richtige Ernährung kommen und 30% durch sportliche Aktivität. Du siehst also, Ernährung ist das Um und Auf.

 

Low Carb

Wie Du Dir vorstellen kannst, kann ich nur jedem die Umstellung auf eine Low Carb Ernährung ans Herz legen. Ganz oder nur teilweise, das ist Geschmackssache.

“Jeder Mensch ist anders und muss seinen eigenen Weg finden.”

Bei manchen reicht es bereist, nur eine Mahlzeit des Tages Low Carb zu gestalten, andere stellen lieber gleich den ganzen Speiseplan um. Ich kann nur eines sagen: es werden bei beiden Varianten schnell Ergebnisse zu sehen sein. Schon alleine das ausgeschiedene Wasser wird auf der Waage sichtbar werden. Denn jedes Gramm Kohlenhydrate bindet 2,8-4 Gramm Wasser in Deinem Körper.

 

Zucker Einsparen

Das Thema Zucker ist natürlich in unserer heutigen Überflussgesellschaft ein besonders großes. Er versteckt sich quasi überall und ist aus industriell verarbeiteten Lebensmitteln kaum wegzudenken. Ich kann nur empfehlen, im Supermarkt genau hinzuschauen und auch im Kleingedruckten nachzulesen, ob Zucker zugesetzt wurde. Besonders bei gesund anmutenden Produkten (auch von großen Marken) trügt die Erscheinung oft und es befindet sich haufenweise Zucker in den Lebensmitteln.

“Besonders zuhause kann man sich leicht von Zucker fernhalten. Unterwegs muss man sich schon mehr anstrengen.”

Für zuhause kann ich jedem nur natürliche Zuckerersatzstoffe als Alternative zu Zucker ans herz legen. Ich verwende immer Erythrit da dieser keine Kalorien und keine verwertbaren Kohlenhydrate besitzt. Außerdem ist er besonders verträglich und hat bei Blindverkostungen bereits gegen herkömmlichen Zucker gewonnen!

 

Mehr Bewegung

Der Wunsch mehr Bewegung zu treiben ist ebenfalls ausgesprochen beliebt beim Thema Neujahrsvorsätze zum Abnehmen. Gehört Bewegung doch automatisch zu einem fitten und gesunden Lebensstil. Ich kann jeden nur ermutigen, sportliche Aktivitäten in den Alltag einzubauen! Allerdings solltest Du unbedingt darauf achten, dass sich dein Sportplan auch langfristig mit Deinem Leben verträgt. Viele Menschen übertreiben besonders zu Beginn des Jahres mit ihren sportlichen Aktivitäten und überfluten die Fitnessstudios, hören dann aber leider nach kurzer Zeit oft wieder auf. Daher ist es wichtig, eine Routine zu schaffen, an die man sich anhaltend gewöhnt.

“Mir hilft es auch, mit Freunden Sport zu treiben. So hat man einen fixen Termin und mehr Motivation. Ebenso versuche ich, im Alltag die Stufen statt den Aufzug zu nehmen.”

 

Stress Vermindern

Du fragst Dich vielleicht, was Stress vermeiden mit Abnehmen zu tun hat. Ganz einfach: wer Stress vermeidet, kann auch Fettpolster abbauen. Denn bei Stress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet, welches auch “Stresshormon” genannt wird. Durch Cortisol lagert sich vermehrt – vor allem in der Bauchregion – Fett ab. Dieses nennt man “abdominales Fett”. Es hat nicht nur optische Nachteile, sondern erhöht auch das Herzinfarkt- und Alzheimerrisiko. Sehr gefährlich wird es, wenn die Gewichtszunahme zusätzlich psychisch belastet und so zu noch mehr Stress führt. So entsteht ein Teufelskreis, den man mental durchbrechen muss. Eine Möglichkeit dem zu entkommen bilden ausgleichende Maßnahmen wie Meditation, Yoga oder Bewegung an der frischen Luft.

“Ich versuche stets, täglich auch ein wenig Zeit nur für mich alleine zu haben. Ganz ohne Stress und Hektik.”

Neujahrsvorsätze zum Abnehmen sollten also unbedingt beinhalten, Stress zu vermindern!

 

Mehr Trinken

Flüssigkeit ist wichtig um den Körper am Laufen zu halten. 1,5-2 Liter täglich sollten es schon sein. Aber bitte nur Wasser oder ungezuckerten Tee.

“Gezuckerte Softdrinks und Sirups wären kontraproduktiv – siehe Punkt “Zucker einsparen” ;-)”


Fazit

Bereits kleine Änderungen im Alltag können dazu führen, Dich besser und fitter zu fühlen. Versuche klein anzufangen und Du wist sehen: mit ersten Erfolgen steigt die Motivation! Ich wünsche Dir alles Gute beim Umsetzen meiner Neujahrsvorsätze zum Abnehmen und für ein glücklicheres Leben 🙂

Low Carb Mythen, die einfach nicht stimmen – die 6 häufigsten Mythen

Das Thema “Low Carb” erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit. Leider gibt es eine Menge Fehlinformationen und irreführende Low Carb Mythen.

6 häufige Low Carb Mythen, die einfach nicht stimmen

Das Thema „Low Carb“ erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit. Leider gibt es eine Menge Fehlinformationen und irreführende Low Carb Mythen.

Viele Befürworter von Low Carb behaupten, dass es die optimale Ernährung ist und, dass jeder Mensch sich kohlenhydratarm ernähren sollte. Andere dagegen glauben, dass es sich um eine „Modeerscheinung“ handelt und, dass Low Carb, mit seiner oft hohen Fettaufnahme, nicht gesund ist.

Die meisten dieser negativen Ansichten zu Low Carb sind jedoch völlig falsch und können durch wissenschaftliche Studien widerlegt werden.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die 6 häufigsten Mythen über Low-Carb-Diäten und zeigen, warum diese Behauptungen falsch sind.

 

Mythos #1) Low Carb Diäten sind gefährlich, weil sie „ganze Lebensmittelgruppen“ ausschließen

Immer wieder wird uns gesagt, wie wichtig eine „ausgewogene Ernährung“ ist und, dass wir nicht „ganze Lebensmittelgruppen“ ausschließen sollten. Mit anderen Worten, die zugrunde liegende Botschaft dieser Low Carb Mythen ist, dass Low-Carb-Diäten nicht ideal sind, da sie dazu neigen, alle Nahrungsmittel aus Getreide einzuschränken.

Insbesondere die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt uns, dass eine gesunde Ernährung Vollkornprodukte beinhalten sollte.

Doch es gibt ein paar Probleme mit dieser Empfehlung:

  • Die meisten Menschen essen keine echten Vollkornprodukte. Stattdessen essen sie hochverarbeitete Lebensmittel und raffinierte Kohlenhydrate aus Brot, Reis und Nudeln.
  • Wir können alle Nährstoffe, die in echten Vollkornprodukten sind, auch in Obst und Gemüse finden.
  • Was den ersten Punkt betrifft, so sind raffinierte Kohlenhydrate mit einem erhöhten Risiko für fast jede chronische Krankheit verbunden. Studien belegen, dass es einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von raffinierten Kohlenhydraten und Typ-2-Diabetes, Krebs, Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt (1, 2, 3, 4).

Bei einer Low Carb Ernährung (im Vergleich zur einer herkömmlichen Ernährung) ersetzen wir diese raffinierten Kohlenhydrate, die gesundheitsschädlich sind. Alle Nährstoffe, die in Getreideprodukten enthalten sind, kommen oft in weitaus größeren Mengen ebenso in Obst und Gemüse vor.

Fazit: Im Vergleich zur durchschnittlichen westlichen Ernährung enthalten Low-Carb-Diäten viel weniger ungesunde, raffinierte Kohlenhydrate. Darüber hinaus sind alle im Getreide verfügbaren Nährstoffe auch in Obst und Gemüse verfügbar. 

 

Mythos #2) Low Carb Diäten führen zu Vitamin- und Mineralstoffmangel

Die Behauptung, dass eine niedrige Kohlenhydrataufnahme zu einem Nährstoffmangel führt, ergibt sich aus der allgemeinen Vermeidung von Getreide und stärkehaltigen Kohlenhydraten.

Doch wie bereits erwähnt, liefern diese Lebensmittel keine besonderen Nährstoffen, die wir nicht auch aus anderen Nahrungsmitteln beziehen können.

Die Wahrheit ist, dass ein Vitamin- und Mineralstoffmangel bei allen Ernährungsformen entstehen kann, egal ob Low Carb, Vegan, Paleo, fettarm oder jeder anderen Ernährungsweise.

Die Nährstoffdichte hängt vom Gesamtkontext der Ernährung ab und davon, welche Lebensmittel wir essen.

Nimmst Du hauptsächlich nur Bulletproof Kaffee zum Frühstück zu Dir und ernährst Dich tagsüber nur durch fetthaltige Speisen ohne Salat und Gemüse?

Nun ja, das könnte dann problematisch sein.

Umgekehrt ist eine Low-Carb-Diät mit Vollwertkost wie Fleisch, Fisch, Nüsse, Gemüse und Obst sehr nährstoffreich.

Dieser beispielhafte Low Carb Essensplan hat nur 1.647 Kalorien, so dass je nach Geschlecht und Energiebedarf wahrscheinlich noch Platz bleibt.

Diese Mahlzeiten zusammengenommen sind auch unglaublich reich an Vitaminen und Mineralien, wie diese Nährstoffverteilung zeigt:

  • Kohlenhydrate: 42,3 g
  • Protein: 119 g
  • Fett: 111 g
  • gesättigte Fettsäuren: 36 g
  • einfach ungesättigte Fettsäuren: 14 g
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 51 g

Vitamine:

  • Vitamin A: 21607 IU (432% RDA)
  • Vitamin C: 379 mg (631% RDA)
  • Vitamin D: 75 IU (19% RDA)
  • Vitamin E: 9,6 mg (48% RDA)
  • Vitamin K: 916 mcg (1145% RDA)
  • Thiamin: 0,8 mg (54% RDA)
  • Riboflavin: 2,8 mg (165% RDA)
  • Vitamin B6: 2,4 mg (122% RDA)
  • Folsäure: 463 mcg (116% RDA)
  • Vitamin B12: 32,7 mcg (546% RDA)

Mineralien:

  • Kalzium: 717 mg (72% RDA)
  • Eisen: 20,5 mg (114% RDA)
  • Magnesium: 403 mg (101% RDA)
  • Kalium: 2861 mg (82% RDA)
  • Salz: 2092 mg (87% RDA)
  • Zink: 14,4 mg (96% RDA)

Können wir die gleiche Nährstoffdichte in 1.647 Kalorien erreichen, wenn wir Getreide, Sandwiches und Pasta essen?

Es ist möglich, aber es wäre sicherlich viel schwieriger.

Fazit: Eine Ernährung, die reich an Vollwertkost wie Fleisch, Eiern, Milchprodukten, Gemüse und Obst ist, macht Nährstoffmangel unwahrscheinlich. Die Annahme eines Mangels gehört also in den Bereich der Low Carb Mythen.

 

Mythos #3) Eine Low Carb Ernährung mit einem hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren verursacht Arterienverstopfung und Herzkrankheiten

Die Vorstellung, dass Fett alles „verstopft“, ist reine Pseudowissenschaft.

Ein häufiger Mythos ist, dass Low-Carb-Diäten ein Risikofaktor für Herzerkrankungen sind, weil sie einen höheren Anteil an gesättigten Fetten enthalten.

Aber ist gesättigtes Fett wirklich so schlecht?

In den letzten zehn Jahren hat eine Studie nach der anderen widerlegt, dass gesättigte Fettsäuren keine schädliche Auswirkungen auf das Risiko von Herzerkrankungen haben (5, 6, 7).

Um es ganz offen zu sagen, gesättigtes Fett ist nicht der Feind, und das eigentliche Problem sind wahrscheinlich raffinierte Kohlenhydrate, Zucker, Transfette und pflanzliche Öle.

In der Tat zeigen verschiedene Studien, dass Low-Carb-Diäten unser Gesamtcholesterinspiegel verbessern (8, 9).

  • Eine Low Carb Ernährung führte zu einem deutlichen Anstieg des „guten“ HDL-Cholesterins
  • Eine kohlenhydratreduzierte Ernährung verbesserte nachweislich die Triglyceridwerte

Das Verhältnis von Triglyceride zu HDL ist der am besten abgestimmte Risikofaktor für Herzerkrankungen. Hohe Triglyceride und niedrige HDL-Cholesterinwerte sind schlecht, während niedrige Triglyceride und höhere HDL das Ziel sein sollten.

Darüber hinaus senken Low-Carb-Diäten in der Regel den Blutzucker- und Insulinspiegel und den Blutdruck.

Fazit: Entgegen der Annahme, das eine Low Carb Diät gefährlich ist, verbessert sie tatsächlich die meisten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Mythos #4) Unser Gehirn benötigt mindestens 130g Kohlenhydrate pro Tag

Einige Leute behaupten, dass das Gehirn ohne eine ausreichende Zufuhr von Glukose aus Kohlenhydraten nicht funktionieren kann.

Eine Zahl, die dabei genannt wird, sind 130 g Kohlenhydrate pro Tag als absolute Mindestanforderung.

Möchtest Du weniger Kohlenhydrate als diese Menge aufnehmen? Dann, so der häufige Mythos, werden wir nicht genug Glukose haben, um die normale Gehirnfunktion aufrechtzuerhalten.

Doch stimmt das?

Dieser Low-Carb-Mythos ignoriert völlig den Prozess der Glukoneogenese, einem Stoffwechselvorgang, der Protein in Glukose umwandelt.

Das Gehirn kann sich sogar optimal an eine kohlenhydratfreie Ernährung anpassen. Das beste Beispiel ist eine ketogene Ernährung, bei der nicht mehr als 20g Kohlenhydrate pro Tag aufgenommen wird. Bei einer sehr niedrigen Kohlenhydrataufnahme wird die Leber Glukose mit Hilfe von Aminosäuren produzieren, die sogenannten Ketone, um eine Energiequelle für Gehirn und Zellen bereitzustellen.

Unser Gehirn kann mit zwei Energieformen arbeiten. Das erste davon ist Glukose, die aus Kohlenhydraten metabolisiert wird, und dann gibt es Ketonkörper (Ketone), das aus Fett metabolisiert wird.

Unser Körper und unser Gehirn können diese Ketone als Treibstoff verbrennen, und Studien zeigen, dass sie sehr nützlich für die Gesundheit des Gehirns sein können. Insbesondere scheinen sie für die Behandlung verschiedener Hirnerkrankungen wie Epilepsie und bestimmter Hirntumore von Vorteil zu sein.

Einige Studien zeigen sogar, dass unsere Gehirnzellen effizienter arbeiten können, wenn sie Ketone statt Glukose verwenden (10).

Fazit: Dies ist einer der größten Low-Carb-Mythen. Obwohl beim ersten Wechsel zu Low Carb ein kleiner „Gehirnnebel“ auftreten kann, kann das Gehirn mit einer geringen Kohlenhydrataufnahme perfekt funktionieren.

 

Mythos #5) Der Zustand der Ketose ist ungesund

Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Journalist oder sogar ein Ernährungswissenschaftler behauptet, dass Low-Carb-Diäten „gefährlich sind“.

Ein oft genannter Grund für diesen Mythos ist, dass Low Carb Diäten eine Ketoazidose verursachen können.

Zwischen Ketose und Ketoazidose besteht jedoch eine Verwechslungsgefahr – und es gibt einen großen Unterschied zwischen beiden.

Ketose ist ein vollkommen natürlicher Stoffwechselzustand, in dem der Körper Fett (Ketone) zur Energiegewinnung verbrennt, und zwar in Zeiten sehr niedriger Glukoseverfügbarkeit.

Die diabetische Ketoazidose tritt auf, wenn der Gehalt an Ketonkörpern im Blut bei Diabetikern übermäßig hoch wird. Ketoazidose ist ein medizinischer Notfall und die häufigste Todesursache bei jungen Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes.

Dennoch entwickelt sich die Ketoazidose bei gesunden Menschen nicht in gleicher Weise. Der Körper verfügt über ein Notfallsystem, das erkennt, wenn die Ketonwerte im Blut zu hoch werden und setzt eine kleine Menge Insulin frei. Diese Insulinfreisetzung senkt die Konzentration von Ketonen im Blut.

Fazit: Ketoazidose ist eine schwere Komplikation bei Diabetes und unterscheidet sich stark von der Nahrungs-Ketose, die ein normaler Stoffwechselzustand bei einer ketogenen Ernährung ist.

 

Mythos #6) Low Carb Diäten erhöhen den Cholesterinspiegel

Nach jahrzehntelanger Empfehlung zur Einschränkung des Eierkonsums haben einige Menschen immer noch eine große Angst vor Cholesterin.

Einige (vegane) Menschen behaupten sogar, dass das Essen eines Eis „so schlimm ist wie das Rauchen“.

Letztendlich unterscheidet sich der diätetische Cholesterinspiegel in unserer Nahrung sehr stark vom Plasmacholesterin in unserem Blut.

Erstens produziert unsere Leber etwa 1-2 Gramm Cholesterin pro Tag. Sollten wir etwas diätetisches Cholesterin über Nahrungsmittel zu uns nehmen, wird die Leber etwas weniger produzieren.

Cholesterin ist kein Grund zur Sorge, und den neuesten Ernährungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird dies sogar bestätigt. In den Richtlinien heißt es, dass Cholesterin „kein Nährstoff mehr ist, der wegen übermäßigen Konsums bedenklich ist“.

Darüber hinaus enthalten die meisten cholesterinreichen Lebensmittel wichtige Nährstoffe wie Vitamin D und Cholin.

Eier, Leber und Meeresfrüchte gehören zu den nahrhaftesten Lebensmitteln der Welt – und sie sind alle cholesterinreich.

Diese Lebensmittel, die auch bei Low Carb häufig gegessen werden, sind sehr gesund und gut für dich.

Fazit: Low-Carb-Diäten können einen hohen Cholesterinspiegel aufweisen oder auch nicht, je nach Wahl der Lebensmittel. Aber so oder so, Cholesterin in der Nahrung hat wenig Einfluss auf das Cholesterin im Körper.


Fazit

Das waren die häufigsten Low Carb Mythen. Ich hoffe, Du betrachtest diese Argumente nun aus einem neuen, wissenschaftlich fundierten, Blickwinkel.

Eine kohlenhydratarme Ernährung kann einen starken gesundheitlichen Nutzen haben. Low Carb ist besonders effektiv bei Menschen mit Fettleibigkeit, Stoffwechselerkrankungen und Typ-2-Diabetes.

Obwohl Low Carb Diäten viele Vorteile bieten, sind sie allerdings nicht für alle Personen gleichermaßen geeignet. Die wichtigsten Low-Carb-Mythen, die immer wieder genannt werden, basieren meist auf leicht zu widerlegender veralteter Wissenschaft.

Eine Low-Carb-Diät kann tatsächlich sehr nährstoffreich sein und zur Verbesserung der Gesundheit beitragen, vorausgesetzt, sie wird richtig umgesetzt.

Über den Autor:
Dies ist ein Gastbeitrag von Tobias, Ketorianer, Biohacker und Selbstoptimierer. Er ist Autor und Blogger auf www.brainperform.de. In seinen Artikeln gibt er seinen Erfahrungsschatz aus jahrelangem Biohacking weiter, welcher sich auf eine ketogene Ernährung, dem Intermittent Fasting, mehr mentalen Fokus und einem besseren Schlaf bezieht. Mehr über Tobias findest du auf seiner Website https://www.brainperform.de.

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Quellenangaben & Studien:

  1. http://www.thelancet.com/journals/landia/article/PIIS2213-8587(15)00208-9/fulltext
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23134882
  3. https://academic.oup.com/aje/article/178/10/1542/104421/Dietary-Carbohydrates-Refined-Grains-Glycemic-Load
  4. http://openheart.bmj.com/content/1/1/e000032
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2824150/
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3650498/
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22208554
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4351995/
  9. https://cardiab.biomedcentral.com/articles/10.1186/1475-2840-8-36
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21489321

Was ist Keto? Starte hier!

Die ketogene (“Keto”) Diät ist eine fettreiche, kohlenhydratarme Diät, die derzeit auf dem Vormarsch ist, da mehr Menschen ihre Vorteile für das Erreichen von Gesundheits- und Fitnesszielen erkennen.

Die ketogene (“Keto”) Diät ist eine fettreiche, kohlenhydratarme Diät, die derzeit auf dem Vormarsch ist, da mehr Menschen ihre Vorteile für das Erreichen von Gesundheits- und Fitnesszielen erkennen. Du fragst dich vielleicht, “Was ist die ketogene Diät überhaupt, und kann es für mich funktionieren?”

Alle Deine Fragen werden beantwortet. Du kannst diese Seite als umfassenden Leitfaden für alles verwenden, was Du über die ketogene Diät wissen musst und wie Du heute beginnen kannst.

Keto – Wozu?

Der Zweck der ketogenen Diät besteht darin, den Körper in einen Fettverbrennungszustand zu bringen – Fette anstelle von Kohlenhydraten als Brennstoff. Diejenigen, die es befolgen, essen eine Diät, die hohe Mengen an Fett, mäßige Mengen an Protein und geringe Mengen an Kohlenhydraten enthält.

Durch diese Veränderung der Makronährstoffaufteilung kannst Du verändern, wie der Körper Energie nutzt. Um den Prozess vollständig zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, wie der Körper überhaupt Energie erzeugt und nutzt.

Wie wechselt man von Zucker zu Fett?

Wenn Du kohlenhydratreiche Lebensmittel isst, dann wandelt Dein Körper diese Kohlenhydrate in Glukose um. Dies verursacht einen “Insulin-Spike”, da Insulin die Glukose in die Zellen transportiert. Wenn Glukose vorhanden ist, wird Dein Körper erst sie verbrennen, bevor er Fett verbrennt.

Glukose ist die bevorzugte Energiequelle des Körpers – ist sie das?!

Das stimmt nur bedingt. Ist Glukose im Blut, dann wird sie auch zuerst genutzt. Das hat nichts mit einer “Vorliebe” zu tun, sondern mit der einfachen Tatsache, dass ein erhöhter Blutzucker für den Körper eine Gefahr darstellt. Befindet sich zu viel Zucker im Blut, dann kann dieser Schäden anrichten. Was ein dauerhaft erhöhter Blutzucker anrichten kann, sieht man an den Spätfolgen von Typ-2 Diabetes – Schädigungen der Nerven, Erblinden, Nierenschäden und Herz-Kreislauferkrankungen – um nur einige zu nennen.

Bei einer ketogenen Diät sinkt Deine Kohlenhydrataufnahme. Damit sinkt dein Glukosespiegel. Dein Körper kann nun nicht mehr den Großteil seines Energiebedarfs über die Glukose decken. Dies bringt Deinen Körper in einen Zustand, der als Ketose bekannt ist, die Grundlage für eine ketogene Diät.

Die Ketose verwandelt Deinen Körper in eine fettverbrennende Maschine. Er verbrennt nun Fett (nicht Kohlenhydrate) als Brennstoff. Weil nicht alle Zellen in unserem Körper Fette nutzen können und weil es auch aufwendiger ist, Fettsäuren im Blut zu transportieren, hat sich die Natur etwas Besonderes ausgedacht. Die Leber wandelt Fettsäuren in Ketonkörper oder Ketone um. Ketonkörper können dann genau so schnell und einfach zu Energie umgewandelt werden, wie Glukose. Organe, wie zum Beispiel Dein Gehirn, können dann bis zu 70% ihres Energiebedarfs über Ketone decken.

Ketose ist eine natürliche Funktion des Körpers und hat nicht, wie viele glauben, ausschließlich mit Hungern oder Verhungern zu tun. Ketone spielen zum Beispiel bereits in den ersten Lebensmonaten eine ganz wichtige Rolle. Jedes Baby, das gestillt wird, befindet sich in Ketose. Ketone dienen in diesen ersten Lebensabschnitt nicht nur als Energielieferant sondern auch als Baustoff (Prins, M. 2012. Cerebral ketone metabolism during development and injury. Epilepsy Research. 100, 3 (2012), 218–223.).

Low Carb Zuckerersatzstoffe

Genauso wie beim herkömmlichen Backen stehen einem auch beim Low Carb Backen einige Low Carb Zuckerersatzstoffe bzw. Süßungsmittel zur Verfügung.

Wozu Low Carb Zuckerersatzstoffe?

Genauso wie beim herkömmlichen Backen stehen einem auch beim Low Carb Backen einige Low Carb Zuckerersatzstoffe bzw. Süßungsmittel  zur Verfügung. Zu den beliebtesten und bekanntesten zählen Erythrit, Xylit (=Birkenzucker) und Stevia. Während Erythrit und Xylit annähernd die gleiche Süßkraft wie Zucker haben, ist pures Stevia ca. 300 mal süßer! Der Vorteil von Erythrit und Xylit ist also, dass man sie wie Zucker zum Backen verwenden kann. Man muss weder Rezepte umrechnen, noch wird sich die Konsistenz des Teiges grob verändern, da die Masse die gleiche bleibt. Laut Herstellern ist Xylit 1:1 wie Zucker zu verwenden während Erythrit nur 70% der Süßkraft von Zucker haben soll, jedoch habe ich in der Praxis festgestellt, dass es vollkommen ausreicht, Erythrit 1:1 zu verwenden. Aber wie immer sind Geschmäcker verschieden und somit kann man natürlich auch mehr Erythrit verwenden wenn man es etwas süßer mag.

Erythrit und Xylit gibt es mittlerweile neben der Kristallform auch als Puderzuckerersatz „Erythrit Extrafein“, was die Einsatzmöglichkeiten natürlich nochmals erweitert! Ebenso gibt es Erythrit auch als Roh-Rohrzucker-Ersatz „Erythrit Bronze“. Neben seinem tollen karamelligen Geschmack kann er als einziger Zuckerersatzstoff kristallisieren und eignet sich somit optimal für z.B. Crème brûlée.


Warum steht auf der Verpackung, dass Erythrit und Xylit 100% Kohlenhydrate haben?

Chemisch gesehen sind Low Carb Zuckerersatzstoffe wie Xylit und Erythrit Kohlenhydrate, daher müssen sie mit 100g Kohlenhydrate pro 100g Produkt angegeben werden. Wichtig ist aber die Kategorie „verwertbare Kohlenhydrate“ oder „verstoffwechselbare Kohlenhydrate“ oder auch „anrechenbare Kohlenhydrate genannt“. Diese Zahl gibt Dir an, wieviele Kohlenhydrate tatsächlich in Deinem Körper bleiben. Alle anderen werden wieder ausgeschieden und „passieren“ Deinen Körper lediglich. Wenn also auf der Verpackung von beispielsweise Erythrit steht: „Kohlenhydrate: 100g, davon verwertbare Kohlenhydrate: 0g“, dann ist für Dich die zweite Zahl von Bedeutung!


Woher stammen die Low Carb Zuckerersatzstoffe?

Erythrit zählt zu den Zuckeralkoholen und ist ein natürlicher Zuckerersatzstoff, der in der Natur zum Beispiel in Melonen, Birnen oder Champignons vorkommt (nicht zu verwechseln  mit Fructose). Es ist der einzige Zuckerersatzstoff, der vom Körper gar nicht verstoffwechselt wird, das bedeutet, Erythrit wird vom Körper nicht als Kohlenhydrat aufgenommen und hat somit einen glykämischen Index von 0, wodurch auch der Insulinspiegel nicht ansteigt. Ebenso hat Erythrit auch keine Kalorien und ist für manche Manschen besser verträglich als Xylit. Es kann erst nach dem Verzehr von großen Mengen abführend wirken.

Xylit, auch Birkenzucker genannt, zählt ebenso zu den Zuckeralkoholen und wird aus der Birkenrinde gewonnen. Laut Herstellern hat auch Xylit keine verstoffwechselbaren Kohlenhydrate. Leider löst Xylit bei vielen Menschen, besonders bei jenen, die einen empfindlichen Verdauungstrakt haben oder Xylit zum ersten mal essen, Unwohlsein aus. Dieses äußert sich durch Blähungen, und/oder Durchfall. Ebenso solltest du Xylit immer von deinen Haustieren fernhalten, da diese Xylit nicht vertragen.


Was ist Stevia?

Stevia wird aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen und ist in seiner puren Form eher selten erhältlich. Meist wird es mit Füllmitteln gestreckt, sodass es nur noch die doppelte Süßkraft von Zucker hat. Damit kommen aber leider auch erhöhte Kohlenhydrate hinzu denn stell Dir nur vor, wieviel Füllmaterial gebraucht wird, damit das Endprodukt nur noch doppelt so süß ist wie Zucker und nicht mehr 300mal so süß! Das trifft vor allem auf günstige Produkte aus dem Supermarkt oder einigen Reformhäusern zu.

In seiner puren Form ist Stevia als ganz feines Pulver zu bekommen. Dieses ist sehr süß (ca. 300 mal süßer als Zucker) und daher zum Backen von Süßspeisen nicht geeignet. Man könnte zwar die Rezepte umrechnen, allerdings wären die Teige dann viel zu flüssig weil die Masse des Zuckers fehlen würde.


Wozu benötigt man nun Stevia?

Stevia ist die kleine Geheimwaffe für Flüssigkeiten wie Sirups oder auch Konfitüren. Xylit und Erythrit besitzen eine schlechte Löslichkeit und kristallisieren daher beim Erkalten leichter wenn sie einen zu großen Teil des Rezeptes ausmachen, was bei Sirups und Konfitüren meist der Fall ist. Daher verwendet man am besten eine Mischung aus Erythrit und Stevia .

Keine Angst vor dem angeblichen bitteren „Stevia-geschmack“, dieser existiert gar nicht. Was hiermit gemeint ist, sind die billigen Stevia-Mischungen aus dem Supermarkt, die mit der Erythrit-Stevia-Mischung nicht gemeinsam haben.


Honig und Agavendicksaft: Freund oder Feind in der Low Carb Küche?

Honig und Agavendicksaft sind besonders gut geeignet zum Süßen von Getränken oder auch zum karamellisieren von Speisen. Allerdings haben sie einen hohen Wert an Kohlenhydraten, daher bitte nur in geringen Mengen verwenden. Zum Backen eignen sich Low Carb Zuckerersatzstoffe besser, die eine zuckerähnliche Konsistenz haben. Sie geben dem Teig die nötige Festigkeit und sind hitzefest.

Was sind Eure Erfahrungen mit Zuckerersatzstoffen? Welchen verwendet Ihr am Liebsten?

Der neue Jajabar – Vegan | Low Carb | Keto | Paleo

Endlich sind sie da: Die neuen jaja’s Low Carb Schokolade-Riegel “Jajabar”!

Endlich sind sie da: Die neuen jaja’s Low Carb Schokolade-Riegel „Jajabar“! Lange haben wir experimentiert bis sie perfekt waren und dabei viele Rückschlage einstecken müssen. Ich wollte auf keinen Fall einen Low Carb Schokolade-Riegel auf den Markt bringen, bei dessen Geschmack einem nur das Wort „gesund“ in den Sinn kommt. Stattdessen war mir wichtig, dass der Geschmack absolut im Fokus steht und der Riegel Euch zeigt, dass Genuss ohne schlechtes Gewissen absolut möglich ist! 🙂 In diesem Beitrag lest Ihr einige Infos zu dem Riegel und über dessen Entstehungsgeschichte.


Wie alles begann

Bereits vor 6 Jahren wollte ich unbedingt meine eigene Low Carb Schokolade auf den Markt bringen. Jetzt kann ich ganz anständig backen und kochen, aber Schokolade machen kann ich wirklich nicht. Glaubt mir, ich habe es probiert. Also ging ich auf die Suche nach einem Konditor, der die Schokolade für mich macht. Vor ca. 5 Jahren bin ich dann in München fündig geworden und habe einen Konditor aufgetrieben, der zwar ansich herkömmliche Süßwaren produziert hat, aber sich gerne an die Low Carb Schokolade herangewagt hat. Das Ergebnis war geschmacklich super und auch qualitativ hochwertig. Mir war es stets wichtig, dass nur beste Zutaten verwendet werden und, dass zum Süßen lediglich Erythrit verwendet wird. Warum? In diesem Artikel könnt Ihr lesen, warum Erythrit mein Favorit unter den Zuckerersatzstoffen ist: http://jajas-lowcarb.com/product/jajabar-cremige-nuss/

Der einzige Nachteil von Erythrit ist, dass es im erkalteten Zustand kristallisiert sobald es mehr als 30% der Gesamtmasse eines Rezeptes ausmacht. Jetzt ist das natürlich nicht bei allen Low Carb Schokoladesorten der Fall. Dunkle Zartbitterschokolade zum Beispiel benötigt nur wenig Süße, eine weiße Schokoladesorte dafür umso mehr. Also wurde bei den besonders süßen Sorten ein Hauch Stevia hinzugefügt. Wie Ihr wisst wenn Ihr mir schon länger folgt, kann Stevia nichts für seinen schlechten Ruf. Es schmeckt nämlich gar nicht bitter in seiner puren Form, sondern einfach nur seeeeehr süß. 300mal so süß wie Zucker um genau zu sein. Jetzt könnt Ihr Euch natürlich vorstellen, dass man tatsächlich nur ein kleines Häuchchen Stevia benötigt um die Schokolade so süß zu machen, damit weniger als 30% Erythrit verwendet werden können. Ich hoffe, das war verständlich!? Ich weiß gerade nicht, wie ich es besser erklären soll…. 😉


Nicht alles was glänzt, ist Gold

So weit so gut, also hatte ich meine Low Carb Schokolade. Und die 11 Sorten davon haben Euch richtig gut geschmeckt. Mir auch übrigens. Aber es gab zwei Probleme. Beim Transport über den Onlineshop zu Euch nachhause sind leider immer wieder Tafeln zerbrochen. Was mir natürlich sehr leid getan hat (wir haben übrigens auch jede einzelne Tafel ersetzt), besonders aber wenn die Schokolade als Geschenk gedacht war und kaputt angekommen ist. Auch „Vorsicht zerbrechlich“-Aufkleber und Füllmaterial im Paket hat oft nichts gegen die Brutalität der Post geholfen.

Das zweite Problem bestand für uns darin, dass unser Produzent immer teurer wurde und auch bei steigender Abnahmemenge unsererseits, stets seine Preise erhöhte. Für uns hat sich damit ein besonders blöder Teufelskreis ergeben, da sich unsere Marge stets verkleinerte und bei Reklamationen auf Grund von Bruchware haben wir tatsächlich teilweise draufgezahlt.  Und bei aller Liebe aber irgendwann muss man die Kirche auch im Dorf lassen. Also haben wir uns schlussendlich vom Hersteller und den Schokoladetafeln getrennt.


Wieder zurück zum Anfang

Danach habe ich viiiiiele Hersteller getroffen und noch mehr Low Carb Schokolade probiert, aber es wollte nicht recht klappen. Bis jetzt! Denn endlich habe ich einen langjährigen Partner von uns dazu gebracht, auch Schokolade für mich herzustellen. Auch hier galten die gleichen Richtlinien: qualitativ hochwertige Zutaten und gesüßt wird nur mit Erythrit und Stevia. Auch die Problematik mit den zu Bruch gegangenen Tafeln konnten wir beseitigen indem wir Riegel daraus gemacht haben. Was besonders praktisch daran ist? Jetzt passen sie auch perfekt in die Handtasche 🙂

Auch haben wir nun nicht nur einfach eine Schokolade mit einem bestimmten Geschmack, sondern feinste Zartbitterschokolade ohne Zuckerzusatz aus Belgien, die einen weichen Kern aus einer geschmackvollen und zarten Creme ummantelt. Die Low Carb Schokolade-Riegel enthalten selbstverständlich weder Gluten, noch Laktose oder tierische Inhaltsstoffe. Sie sind wie übrigens, wie alle anderen Produkte auch, für Diabetiker geeignet! Pro Riegel haben sie nur 1,4g natürlich vorkommenden Zucker, was ich ziemlich toll finde!

Ihr seht schon, ich finde die neuen Riegel richtig spitze! Aber sie erleichtern mir tatsächlich oft das Leben, denn mein Alltag kann mitunter richtig stressig sein. Und dabei will ich nicht zwischendurch, nur weil keine Zeit bleibt, etwas Ungesundes oder Kohlenhydratlastiges essen müssen. Also habe ich nun immer einen (oder 2, oder 3) Riegel dabei 🙂


Jetzt seid Ihr aber wirklich schon sehr neugierig? 😉 —HIER GEHT’S DIREKT ZU DEN RIEGELN

So, jetzt habe ich Euch tatsächlich sehr lange erzählt, warum die neuen Low Carb Schokolade-Riegel spitze sind 🙂 Aber Euch dürften sie auch gut zugesagt haben, waren sie doch am ersten Wochenende bereist ausverkauft 😉 Vielen Dank dafür!! Habt Ihr sie bereits probiert? Wie haben sie Euch geschmeckt? Ich freue mich wirklich über jede einzelne Antwort!

Verbotene Lebensmittel bei Low Carb

Der Low Carb Lifestyle ist unter anderem so beliebt weil so viele leckere Lebensmittel erlaubt sind, doch es gibt auch verbotene Lebensmittel bei Low Carb.

Der Low Carb Lifestyle ist unter anderem so beliebt weil so viele leckere Lebensmittel erlaubt sind, doch es gibt auch verbotene Lebensmittel bei Low Carb. Diese werde ich Euch im folgenden Beitrag vorstellen und Euch auch gesunde und leckere Alternativen nennen.


Brot

Brotsorten, egal ob als Semmel, Bagel oder Wrap sind verbotene Lebensmittel bei Low Carb. Diese enthalten nämlich bis zu 50% Kohlenhydrate.

Zum Glück ist das heutzutage überhaupt kein Grund mehr zur Verzweiflung, denn es gibt ausreichende Alternativen, zum Beispiel gibt es diverse Backmischungen für zu Hause, wie meine Backmischungen für Weißbrot, Roggenbrot oder Proteinbrot. Aber es gibt auch bereits fertig gebackenes Protein-Brot, welches sich auch perfekt für Unterwegs eignet.


Nudeln

Für Nudeln gilt das gleiche Prinzip wie bei Brot, auch sie sind verbotene Lebensmittel bei Low Carb. Sie bestehen aus rund 1/3 aus Kohlenhydraten und da meist die Weizen-Variante gegessen wird, führt dies zu starken Blutzuckerschwankungen.

Gute Alternativen sind Zucchini-Nudeln, welche kurz gekocht werden und wie herkömmliche Nudeln mit allen Soßen serviert werden können. Eine andere Möglichkeit sind Protein-Nudeln wiemeine Protein-Fusilli. Sie enthalten ganze 33g Protein und halten somit lange und angenehm satt. Sie sind dadurch auch perfekt für Sportler geeignet.


Müsli

Augen auf bei der Frühstückswahl! Hier verstecken sich oft viele verbotene Lebensmittel bei Low Carb! Haferflocken beispielsweise besitzen bei 30g ganze 20g Kohlenhydrate. Auch das herkömmliche Müsli- und Cerealienangebot steckt voller Kohlenhydraten und noch dazu haufenweise industriellem Zucker. Eine Alternative, die herkömmlichen Müslis geschmacklich in Nichts nachsteht, ist mein Protein Knusper Müsli.


Zucker und Honig

Zucker sollte jeder Mensch generell vermeiden, egal, ob Low Carber oder nicht. Schließlich enthält Zucker auf 100g Gewicht 100g Kohlenhydrate. Aber auch andere Süßungsmittel wie Honig, Agaven- oder Ahornsirup enthalten zwischen 65 und 75g Kohlenhydrate pro 100g, was immer noch sehr viel ist.


Eine perfekte Alternative sind natürliche Zuckerersatzstoffe. Lest in diesem Artikel, welche es gibt und warum Erythrit mein Liebling ist:


Säfte, Softdrinks und Alkohol

Das Softdrinks wie Cola viel Zucker enthalten und unbedingt gemieden werden sollten, ist weithin bekannt. Allerdings enthalten auch süße Fruchtsäfte wie Apfel- oder Orangensaft eine große Menge an Fruchtzucker. Dazu zählen übrigens auch die meisten Fruchtsmoothies. Greift hier lieber zu Gemüsesäften wie Tomaten- oder Karottensaft.

Verbotene Lebensmittel bei Low Carb sind ebenso Sirupe und bestimmte Alkoholika. Natürlich ist es in Ordnung, ab und an ein Glas (am besten trockenen) Wein zu trinken, allerdings solltet Ihr Euch bei Bier zurückhalten. Übrigens sind hochprozentige Alkoholika durchaus erlaubt, diese enthalten zum Teil kaum bis gar keine Kohlenhydrate.


Obst

Obst enthält viel Fruchtzucker und sollte daher bei einer Low Carb Ernährung nur in Maßen genoßen werden. Eine Faustregel lautet: je süßer das Obst, desto mehr Fruchtzucker.

Als Alternative eignen sich Beeren wie Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren usw.

Zuckerersatzstoffe im Vergleich

In diesem Beitrag wollen wir Euch einen schnellen Überblick über die zwei beliebtesten Zuckerersatzstoffe im Vergleich geben sowie deren Vor- und Nachteile aufzeigen: Erythit und Xylit.

Zuckerersatzstoffe im Vergleich: Erythrit vs. Xylit bzw. Birkenzucker

In diesem Beitrag wollen wir Euch einen schnellen Überblick über die zwei beliebtesten Zuckerersatzstoffe im Vergleich geben sowie deren Vor- und Nachteile aufzeigen: Erythit und Xylit. Viel Spaß beim Lesen 🙂


Zuckerersatzstoffe im Vergleich: Erythrit

Erythrit ist ein natürlicher Zuckerersatzstoff, der in der Natur zum Beispiel in Melonen, Birnen oder Champignons vorkommt (nicht zu verwechseln mit Fructose). Es ist der einzige Zuckerersatzstoff, der vom Körper nicht verstoffwechselt wird, das bedeutet, Erythrit wird vom Körper nicht als Kohlenhydrat aufgenommen und hat somit einen glykämischen Index von 0, wodurch auch der Insulinspiegel nicht ansteigt.

Wie jeder Zuckerersatz, kann Erythit, in großen Dosen abführend wirken, allerdings, im Gegensatz zu anderen Zuckerersatzstoffen, erst nach seeehr großen Mengen. Außerdem wird es als einziger Zuckerersatzstoff bereits im Dünndarm verarbeitet und verursacht daher keine störenden Blähungen und Verdauungsbeschwerden.

Erythrit wird nachgesagt, 70% der Süßkraft von Zucker zu haben, allerdings haben wir festgestellt, dass es vollkommen ausreicht, Erythrit 1:1 wie Zucker zu verwenden. Natürlich außer Du magst es sehr süß 🙂


Erythrit gibt in den folgenden Formen:

  • Kristallform (wie Zucker) – wird genauso verwendet wie herkömmlicher Haushaltszucker, kristallisiert allerdings wenn es mehr als 75% der Gesamtmasse einer Speise ausmacht.
  • Erythrit extrafein (wie Staubzucker) – wird wie Staubzucker verwendet und eignet sich besonders bei der Herstellung von Cremen und Soßen, da es sich besser auflöst als Erythrit in Kristallform.
  • Erythrit Bronze (wie Rohrohrzucker) – normales Erythrit hat im Vergleich zu Haushaltszucker den Nachteil, nicht karamellieren zu können. Hier kommt Erythrit Bronze ins Spiel, denn dieses kann karamellisieren und hat zusätzlich einen tollen Geschmack wie Roh-Rohrzucker. Somit gelingt auch endlich eine Low Carb Crème Brûlée.
  • Erythrit-Stevia (Erythrit plus ein Hauch Stevia) – wird ansich genauso verwendet wie Erythrit, hat aber durch den Stevia-Zusatz mehr Süßkraft (ca. 2X so viel) und ist somit perfekt für alle Speisen, bei denen Erythrit mehr als 75% der Gesamtmasse ausmacht und normales Erythrit kristallisieren würde, z.B. Marmeladen, Sirups, … . Wichtig ist zu erwähnen: Es hat KEINEN bitteren Nachgeschmack, den man Stevia nachsagt!

Zuckerersatzstoffe im Vergleich: Xylit

Xylit, auch Birkenzucker genannt, wird aus der Birkenrinde gewonnen. Es wird wie normaler Zucker verwendet. Im Handel ist Xylit meist um einiges günstiger als Erythrit.

ABER: Leider löst Xylit bei vielen Menschen, besonders bei jenen, die einen empfindlichen Verdauungstrakt haben, oder Xylit zum ersten mal essen, Unwohlsein aus. Dieses äußert sich durch Blähungen, Krämpfe und/oder Durchfall. Grundsätzlich gilt Xylit aber als verträglich, nur Haustiere dürfen es nicht essen!


Zuckerersatzstoffe im Vergleich: Stevia

Stevia ist die perfekte Ergänzung zur Herstellung von Flüssigkeiten wie Sirups oder Marmeladen. Wenn Xylit und Erythrit einen zu großen Teil (ca. mehr als 30%) des Rezeptes ausmachen, kristallisieren sie beim Erkalten leicht, da sie eine schlechte Löslichkeit besitzen. Bei Sirups und Marmeladen benötigt man aber meist so viel Erythrit oder Xylit, dass es definitiv kristallisieren würde. Diese Kristalle lösen sich zwar beim Erwärmen wieder auf und sind unbedenklich jedoch ist es nicht angenehm, auf Kristalle zu beißen. Daher verwendet man am besten nur wenig Erythit und Xylit (ca. 25% der Gesamtmasse) und mischt es mit wenig(!) Stevia um die Süßkraft zu erhöhen und am Ende keine Kristalle zu erhalten.

Da es sehr mühsam und auch teuer ist, Stevia und Erythrit bzw. Xylit im richtigen Verhältnis zueinander zu mischen, gibt es Erythrit-Stevia-Mischungen am Markt, die die richtige Zusammensetzung aufweisen.

Wenn Ihr mehr über Stevia wissen wollt, könnt Ihr hier einen Blog-Beitrag zu diesem Thema lesen: https://www.jajas-lowcarb.com/stevia-die-ergaenzung-zu-erythrit-und-xylit/


Zuckerersatzstoffe im Vergleich: Fazit

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte zu Erythrit greifen. Dieses ist verträglich und hat 0 Kalorien und verwertbare Kohlenhydrate. Wer allerdings eher auf den Preis schaut, kann ruhig Xylit zum Backen und Kochen verwenden. Stevia ist gut geeignet um die Süßkraft zu erhöhen, allerdings empfiehlt sich, Erythrit und Stevia bereits in der fertig vermischten Form zu kaufen, da es beim Selbermachen schnell zu einem falschen Mischverhältnis kommen kann und es dadurch ungenießbar süß wird.

Low Carb – Meine Philosophie

Wie bei jeder Form der Ernährung, gibt es auch bei Low Carb viele Zugänge. In diesem Artikel erzähle ich Euch alles zu: “Low Carb – Meine Philosophie”.

Wie bei jeder Form der Ernährung, gibt es auch bei Low Carb viele Zugänge. In diesem Artikel erzähle ich Euch alles zu: „Low Carb – Meine Philosophie“.

Die Themen gesunde Ernährung und Bewegung haben mich immer schon sehr interessiert.

Besonders durch meine Zuckerunverträglichkeit, an der ich seit meiner Kindheit leide, habe ich mich durch den Verzicht auf Zucker quasi immer schon Low Carb ernährt, auch ohne es zu wissen. Später habe ich auch die ganzheitlichen Vorteile von einer kompletten Low Carb Ernährung für mich entdeckt.

Wichtig war mir stets, auf nichts verzichten zu müssen. Wer bei seiner Ernährung auf etwas verzichtet, das er gerne essen würde, fällt in alte Gewohnheiten. Es handelt sich hierbei dann um eine Diät und nicht um einen dauerhaften Lebensstil. Das Tolle an Low Carb ist, dass man Lebensmittel wie Zucker und Weizen ganz einfach durch gesunde und leckere Alternativen ersetzen kann.

„Ich wollte für mich eine Ernährungsweise finden, die nicht auf Verzicht aufbaut und langfristig durchzuführen ist. So bin ich zu Low Carb gekommen und ernähre mich seit vielen Jahren nach diesem Prinzip.“


Low Carb Für Mich

Bei Low Carb ist der Name für mich Programm: es geht darum, die Kohlenhydrate zu reduzieren. In welchem Ausmaß muss jeder selbst entscheiden! Jeder Mensch ist unterschiedlich und so auch seine Bedürfnisse. Für manch einen mag es reichen, keine Weizenprodukte am Abend zu essen und für andere ist eine Kohlenhydrataufnahme von 40g am Tag noch zu viel um die individuellen Ziele zu erreichen.

Ich persönlich habe mit Low Carb den perfekten Weg für mich gefunden, Genuss ohne Verzicht auf Geschmack und Qualität mit Gesundheit und Fitness zu verbinden. Ich nehme durchschnittlich in etwa 50g Kohlenhydrate pro Tag zu mir, wobei ich sie nicht zähle und auch keine komplizierten Aufzeichnungen führe. Das Tolle an Low Carb ist, dass man nicht viel denken muss wenn man sich einmal umgestellt hat. Man weiß automatisch, welche Lebensmittel mehr oder weniger Kohlenhydrate enthalten. Neben meiner Arbeit und täglichen Spaziergängen mit meinem Hund gehe ich pro Woche in etwa 4 mal zum Sport, der sich bei mir in Kraft- und Ausdauersportarten aufteilt. Ich werde oft gefragt, ob ich keine Leistungseinbussen hatte seit ich die Kohlenhydrate größtenteils aus meiner Ernährung gestrichen habe, da sich der Mythos langfristig hält, der Körper würde nur auf Basis von Kohlenhydraten Leistung bringen. Dem kann ich nicht zustimmen, habe meine sportliche Leistung stark gesteigert und fühle mich fitter denn je. Natürlich komme ich auch beruflich viel mit Sportlern und Medizinern in Berührung, welche sich einig sind, dass Sportler nicht zwingend High Carb essen müssen. Ebenso wird die Anzahl an Sportlern, welche sich Low Carb ernähren immer größer.


Low Carb – Mein Weg 

Zu Beginn war es nicht ganz einfach für mich, da Low Carb bei uns in Österreich noch nicht sehr verbreitet war. Somit habe ich begonnen, viele eigene Rezepte zu kreieren und für mich und andere zu kochen sowie zu backen.

Vor ca. 6 Jahren hatte ich bereits eine Großzahl an Rezepten erstellt und habe gleichzeitig gemerkt, dass die Low Carb Philisophie langsam auch in Österreich Fuß fasst. Somit habe ich mich entschlossen, die Marke jaja’s Low Carb zu gründen.

„Ich habe keine extreme Mission, die Menschheit davon zu überzeugen, jegliche Kohlenhydrate zu verbannen. Ich möchte lediglich einen Weg aufzeigen, wie einfach es ist, die von unserer Gesellschaft im deutlichen Übermaß konsumierten Zutaten wie Zucker und Weizen zu reduzieren.“

Nach wie vor finde ich es toll, Menschen die Möglichkeit zu bieten, die ungesunden Kohlenhydratbomben wie Pizza, Brot oder Kuchen einfach durch etwas so gesundes zu ersetzen!


Wir verwenden zum Backen und Kochen jene Zutaten, die auch im Onlineshop zu finden sind. Für die süßen Produkte wird meist mit Mandelmehl gearbeitet. Zum Süßen verwenden wir ausschließlich Erythrit. Alle jaja’s Produkte haben folgende Merkmale:

  • unterstützt das Abnehmen und die schlanke Linie
  • enthält keinen Zuckerzusatz
  • es wird kein Weizenmehl verwendet
  • es werden kein Glutein verwendet
  • weniger Kalorien als in herkömmlichen Süßwaren
  • für Diabetiker geeignet
  • kein Anstieg des Blutzuckerspiegels wie bei herkömmlichen Speisen
  • keine Insulinausschüttung wie bei herkömmlichen Speisen
  • kein Heißhunger

Seid Ihr neugierig geworden? In diesem Artikel erzähle ich Euch alles über die Grundlagen des Low Carb Backens um Euch einen einfachen Einstieg zu ermöglichen: Low Carb Backen – die Grundlagen

Was ist Low Carb?

Im folgenden Artikel versuche ich Euch alle Antworten zu geben auf die Frage: “Was ist Low Carb?”

Im folgenden Artikel versuche ich Euch alle Antworten zu geben auf die Frage: „Was ist Low Carb?“

Low Carb ist eine Ernährungsform, bei der die Kohlenhydrate in der Nahrung reduziert werden (Low = wenig, niedrig; Carb = Kohlenhydrat). Dies kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, meist um Gewicht abzubauen oder um den Gesundheitszustand zu verbessern.


Vorteile Von Low Carb

Der größte Vorteil ist der konstante Insulinspiegel. Werden Kohlenhydrate gegessen, steigt der Blutzuckerspiegel und somit der Insulinspiegel an. Dies ist sowohl langfristig für unsere Gesundheit ein Problem als auch für unser Hungergefühl. Denn steigt der Insulinspiegel, empfindet man Heißhunger, was zu Essattacken führen kann. Wer sich Low Carb ernährt, hat einen wesentlich konstanteren Insulinspiegel als jemand mit einer kohlenhydratreichen Ernährung.

Wenn der Insulinspiegel angestiegen ist, verwertet der Körper hauptsächlich den Zucker im Blut als Energielieferant. Danach werden  Glykogenreserven aus Leber und Muskeln herangezogen und erst danach Fett. Vereinfacht gesagt: Es werden zunächst die Kohlenhydratspeicher geleert bevor der Körper beginnt, die Fettreserven anzugreifen. Daher verbrennt der Körper automatisch mehr Fett, wenn die Kohlenhydratspeicher niedrig sind.

Oft werden bei einer Low Carb Ernährung auch eventuell vorhandene Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Stoffwechselstörungen -und Erkrankungen sowie Schilddrüsenunterfunktion verbessert.

Wer sich einmal an die Low Carb Ernährung gewöhnt hat, will meist gar nicht mehr zurück. Da sie auch im Alltag einfach umzusetzen ist und man geringeres Hungergefühl hat, kann man Low Carb langfristig betreiben.


Die Bekanntesten Low Carb Formen

Atkins-Diät

Sie gilt als der Ursprung aller Low Carb Diäten und wurde in den 70ern von Dr. Robert Atkins erfunden. Die Ätkins-Diät gilt als sehr streng und ist in vier Phasen aufgebaut, wobei die letzte Phase als lebenslange Ernährungsform gilt. Da diese Diät ziemlich einseitig ist und dadurch Mangelerscheinungen auftreten können, war sie schon oft unter Kritik.

LOGI-Methode

=Low Clycemic and Insulinemic Diet. Auch hierbei sollen Schwankungen des Blutzuckerspiegels vermieden werden, so werden die Lebensmittel nach ihrem Einfluss auf den Blutzuckerspiegel in Gruppen eingeteilt. Zu der Gruppe, der am häufigsten verzehrbaren Lebensmittel zählen Nüsse, Fleisch und Milchprodukte, da diese einen niedrigen glykämischen Index haben. Die LOGI-Methode ist besonders leicht umzusetzen, da sie mehr Lebensmittel erlaubt als eine strenge Low Carb Diät. Weil einige Lebensmittel zwar einen relativ hohen Kohlenhydratwert haben, aber der glykämische Index, sprich der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel niedrig ist, sind diese erlaubt.

South-Beach-Diät

Hierbei handelt es sich um drei Phasen, wobei in der ersten fast gänzlich auf Kohlenhydrate verzichtet wird. Nach und nach dürfen auch mehr Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischen Index gegessen werden. Generell gilt: Drei Hauptmahlzeiten pro Tag und zwei Snacks zur Auswahl.

Montignac-Methode

Diese Methode ist ebenfalls nach dem LOGI-Prinzip aufgebaut, allerdings kommen einige Regeln hinzu. So dürfen zum Beispiel Obst und Gemüse nur auf nüchternen Magen verzehrt werden.


Sind Alle Kohlenhydrate Schlecht?

Was ist Low Carb? Und welche Lebensmittel sind erlaubt? Kohlenhydrate werden in kurzkettige (Einfachzucker=Monosaccharide und Zweifachzucker=Disaccharide) und langkettige Kohlenhydrate (Mehrfachzucker=Polysaccharide) unterschieden, wobei die Kurzkettigen den Blutzuckerspiegel stärker und schneller ansteigen und auch abfallen lassen. Bei den Langkettigen hingegen passiert dies langsamer und somit empfindet man auch erst später wieder Hunger. Somit empfiehlt es sich, eher auf die langkettigen Kohelnhydrate zurückzugreifen.


Kurzkettige Kohlenhydrate sind zB.:

  • Haus- und Rohrzucker
  • Malz- sowie Rübenzucker
  • Fruktose
  • Weißbrot

Langkettige Kohlenhydrate sind unter anderem:

  • Vollkornprodukte
  • Kartoffel
  • Linsen
  • Reis
  • Nüsse
  • Trockenobst

Wenn also Deine Mama sagt, Vollkornspaghetti sind gesünder als Weiße, dann hör auf sie!

Im Fazit bedeutet dies, dass Du darauf achten solltest, langkettige Kohlenhydrate zu Dir zu nehmen, wenn Du welche isst.


Wie Beginne Ich Mit Low Carb?

Am Anfang empfiehlt es sich, erst einmal eine Mahlzeit pro Tag Low Carb zu gestalten. So kann zum Beispiel am Abend hauptsächlich Gemüse und Fleisch oder Fisch statt Kartoffeln, Nudeln oder Reis gegessen werden. Bei den meisten Menschen bringt dies bereits einen Abnehmerfolg und sie fühlen sich besser. Wer mehr will, dehnt das Prinzip einfach auf mehr Mahlzeiten aus.

Im folgenden Beitrag erzähle ich Euch alles über die Grundlagen des Low Carb Backens um Euch einen Umstieg einfacher zu machen:

Ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg beim gesunden Low Carb Backen und freue mich über Eure Erfahrungen!

Du brauchst den richtigen Anstoß um Deine Ernährung umzustellen? Dann habe ich das passende Starter-Set für Dich, mit allem, was Du brauchst: https://www.jajas-lowcarb.com/low-carb-backen-die-grundlagen/